Finanzen

Niedriger Ölpreis belastet Börsen in Fernost, Dax leicht im Minus

Lesezeit: 1 min
19.02.2016 09:21
Die Börsen in Asien haben am Freitag größtenteils schwächer geschlossen. Markant war das Minus beim japanischen Nikkei, der deutlich über 2 Prozent abgab. Wieder fallende Ölpreise solle laut Händlern der Grund für die Verluste gewesen sein. Der Dax startete mit leichten Verlusten.
Niedriger Ölpreis belastet Börsen in Fernost, Dax leicht im Minus
Der japanische Nikkei in der 3-Monats-Sicht. (Grafik: ariva.de)

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Börse  
Asien  

Der 225 Werte umfassende japanische Nikkei-Index fiel um 2,2 Prozent auf 15.827 Punkte. Auf Wochensicht dürfte der Index ein Plus von mehr als fünf Prozent realisieren und damit fast die Hälfte der Verluste der Vorwoche wettmachen. Der breiter gefasste Topix-Index notierte gegen Mittag 2,2 Prozent schwächer bei 1282 Punkten. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans büßte 0,8 Prozent ein. Bei den Einzelwerten standen die Papiere von Japan's Trend Micro im Mittelpunkt, die mehr als 16 Prozent einbrachen. Der Hersteller von Anti-Virus-Software rechnet fürs laufende Jahr mit einer geringeren Nachfrage und einem niedrigeren Gewinn.

In Hongkong schloss der Hang Seng-Index mit rund 0,2 Prozent leicht tiefer, während der Shanghai Composite-Index ebenfalls leicht mit 0,1 Prozent in der Verlustzone lag.

Vor allem der erneut niedrigere Ölpreis hat am Freitag die Börsen in Fernost belastet. Frische Rohöllagerdaten aus den USA hatten für eine leichte Abnahme der Preise gesorgt. Dem US-Energieministerium zufolge stiegen die Rohöl-Reserven in der vergangenen Woche auf ein Rekordhoch. Dies machte Anleger risikoscheu. Zuversicht in die US-Wirtschaft sei sehr wichtig für den Markt und dieser habe auch Wal-Mart nicht gut getan, sagte Händler Gavin Parry von Parry International Trading. Der weltgrößte Einzelhändler hat die Prognose für das angelaufene neue Geschäftsjahr deutlich heruntergestuft.

In Frankfurt startete der deutsche Leitindex Dax mit leichten Verlusten von rund 0,3 Prozent in den Handelstag. Der EuroStoxx 50 verzeichnete ebenfalls leichte Verluste von rund 0,1 Prozent.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik Der Konzern-Sozialismus kommt: „Great Reset“ ist das Todesurteil für den deutschen Mittelstand

Die Ziele im Rahmen des „Great Reset“ und der Pandemie bedrohen vor allem den deutschen Mittelstand. Über 99 Prozent aller Unternehmen...

DWN
Politik
Politik Von Diktatoren umzingelt: Wann zerbricht in Europa die Demokratie?

In Europas Peripherie herrschen Diktatoren: Aber auch auf unserem so stabil scheinenden Kontinent steht die Demokratie im Feuer, schreibt...

DWN
Finanzen
Finanzen Vermeiden Sie diese 7 Fehler beim Aktienkauf

Fehler kosten an der Börse oftmals viel Geld. Privatanleger, die zum ersten Mal mit Aktien handeln, treten meistens in dieselben...

DWN
Politik
Politik Die Feinde von Byzanz: Putin vergleicht NATO und USA mit Kreuzfahrern

Russlands Präsident Putin hat angesichts der jüngsten Spannungen mit der NATO einen historischen Vergleich gezogen. Es dürfe niemals...

DWN
Finanzen
Finanzen Europa nach Corona: Werden die hohen Schulden eine nachhaltige Erholung bremsen?

Kann Europas Wirtschaft trotz der hohen Schuldenbelastung nach Corona wieder durchstarten? Der Chefvolkswirt der IKB Bank, Klaus Bauknecht,...

DWN
Finanzen
Finanzen In der Eurozone zirkulierende Geldmenge steigt weiter rasant an

Die in der Eurozone zirkulierende Geldmenge steigt weiter stark an. Offenbar decken sich die Bürger insbesondere mit Bargeld und schnell...

DWN
Deutschland
Deutschland Bundesbehörde behauptet nun: Vogelgrippe in Norddeutschland konnte sich durch Menschen verbreiten

Dem Friedrich-Loeffler-Institut zufolge, das eine selbstständige Bundesoberbehörde des Bundesministeriums für Ernährung und...

DWN
Finanzen
Finanzen Erster Euro-Zentralbankchef fordert offen noch stärkere Anleihekäufe durch die EZB

Griechenlands Notenbankchef Yannis Stournaras wagt sich aus der Deckung. Er fordert von der EZB ein noch stärkeres Gelddrucken, um den...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Großkonzerne verdrängen mit E-Autos und Vernetzung die kleinen Werkstätten

Zu den Verlierern von E-Mobilität und Digitalisierung gehören auch die freien Werkstätten. Die Autohersteller und ihre...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Das Ringen um die wichtigste Region der Welt - Teil 1

In Südostasien treffen geopolitische, wirtschaftliche und militärische Strategien von Amerikanern und Chinesen direkt aufeinander. Die...

DWN
Deutschland
Deutschland Reiseveranstalter sehen nur eine Rettung: Den digitalen Impfpass

Die deutsche Reisebranche will im Sommer endlich wieder höhere Umsätze machen. Sie setzt dabei auf den digitalen Impfpass, den alle...

DWN
Politik
Politik Lecker Essen und Geld-Spenden: Spahn beim Dinner während der Corona-Einschränkungen

Am 20. Oktober 2020 nahm Jens Spahn an einem Dinner mit mehreren Gästen teil, bei dem nach „BILD“-Informationen Geld-Spenden für ihn...

DWN
Politik
Politik Great Reset: Ansichten von SPD-Chefin Esken decken sich mit der Agenda des Weltwirtschaftsforums

Fleischverzicht, eine drastische Reduzierung von Flügen und weitere Maßnahmen sollen laut SPD-Chefin Saskia Esken gut sein, um das Klima...

DWN
Deutschland
Deutschland Bundesregierung schwört Bevölkerung auf fortgesetzten Lockdown ein

Die Mehrheit der Deutschen plädiert für Lockerungen, doch die Bundesregierung und ihre Experten halten dagegen und schließen ein...