Gemischtes

Sensible Daten: Business-Smartphones müssen besonders geschützt werden

Lesezeit: 3 min
01.06.2016 09:53
Wenn Smartphones sowohl beruflich als auch privat genutzt werden, steht die Sicherheit von Unternehmensdaten auf dem Spiel. Der Mobilfunk-Hersteller Samsung will hier mit einem mehrschichtigen System entgegenwirken. Die Privatsphäre der Mitarbeiter soll dabei nicht angetastet werden.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Smartphones sind längst mehr als bloße Mobiltelefone. Die komplexen Geräte übernehmen für ihren Besitzer die verschiedensten Funktionen. In Konferenzräumen, im Homeoffice, beim Kunden, aber auch außerhalb des Büros sind sie mittlerweile nicht mehr wegzudenkende Assistenten. Die Fülle an Möglichkeiten birgt jedoch Risiken und stellt die IT-Administratoren vor immense Herausforderungen.

Sorgen bereitet den Spezialisten vor allem der Abruf und Download von Dokumenten, die nur für den internen Gebrauch bestimmt sind. Verlässt der Mitarbeiter das Unternehmensgebäude, werden auch sie von der sicheren IT-Umgebung der Firma getrennt.

„Dass die Sorgen berechtigt sind, belegen Statistiken, die allein für das Jahr 2014 einen Anstieg der von Schadsoftware befallenen Mobilgeräte um 25% auf 16 Millionen vermelden*“, sagt B2B-Vertriebs-Chef Sascha Lekic. „Als Konsequenz kommen Geschäftskunden kaum um eine kontrollierte Absicherung privat und beruflich genutzter Endgeräte herum. Gleichzeitig gilt es, die Privatsphäre der Mitarbeiter, die das Smartphone in der Regel auch privat und nach Feierabend nutzen, zu schützen.“

Der Mobilfunk-Hersteller hat auf diese Entwicklung reagiert und eine einschlägige Sicherheitsplattform für mobile Endgeräte entwickelt. IT-Administratoren können diese zur Durchsetzung und Einhaltung der IT-Sicherheitsrichtlinien weitgehend und gleichzeitig flexibel einsetzen.

Das Prinzip: KNOX™ korrespondiert auf den Endgeräten mit Android for Work (AfW) und trennt die geschäftlichen strikt von den persönlichen Daten. Eine vorinstallierte Anti-Virus Software schützt ab dem Moment des Einschaltens. Ergänzt wird das mehrschichtige Abwehrsystem durch eine Echtzeit-Überwachung des Betriebssystemkerns im laufenden Betrieb, um es vom ersten Moment der Bedrohung an wirksam vor Speicher-Angriffen zu schützen.

Die Sicherheitskette startet jedoch bereits bei der Fertigung. Samsung stellt alle Geräte in eigenen Fertigungswerken her und richtet sie dort auch ein. Die Gerätesoftware unterliegt also bis zur Auslieferung durchgängig einer Kontrolle. Später in Kundenhand wird überprüft, dass sämtliche Firmware von Samsung stammt, bevor das Gerät booten darf. Außerdem wird ein eindeutiger Schlüssel pro Gerät zur Verfügung gestellt, mit dem kryptografische Operationen (Authentifizierung und Verschlüsselung) durchgeführt werden, die diesem spezifischen Gerät zugeordnet sind. Überdies gibt es eine einmal beschreibbare Hardware-„Schmelzsicherung“. So können Geräte identifiziert werden, deren Systemsoftware teilweise oder vollständig ausgetauscht wurde - entweder absichtlich vom Benutzer oder böswillig bei einem Angriff.

Nach Abschätzung des Risikos und je nach Größe, können Unternehmen unter mehreren angebotenen Modellen wählen. „Größere und kleinere Unternehmen haben in puncto Gerätemanagement unterschiedliche Ansprüche. Samsung KNOX können Sie entsprechend Ihrer spezifischen Ansprüche konfigurieren. Mit mehr als 1500 APIs für das Management von Mobilgeräten (MDM) können Sie Ihren Workspace individuell an Ihre Bedürfnisse anpassen“, so Samsung. Außerdem stelle Samsung KNOX Hilfsprogramme zur Verfügung, die den Einsatz im Unternehmen vereinfachen. Zu den von Knox-Workspace unterstützten MDMs gehören unter anderem Absolute Software, Blackberry, Centrify, SAP oder auch IBM Mobile first protect.

Bestärkt wird der Mobilfunk-Hersteller in seinen Datenschutz-Bestrebungen vom bekannten IT-Marktforscher Gartner**. Nach Ansicht der Analysten bräuchten Unternehmen verlässliche Informationen darüber, inwieweit sie auf die integrierte Sicherheit mobiler Endgeräte vertrauen könnten oder andere Sicherheitslösungen einsetzen müssten. Vor diesem Hintergrund untersuchten die Fachleute zwölf unterschiedliche mobile Plattformen. Dabei wird Samsung KNOX™ in der Kategorie Unternehmensweite Sicherheitsverwaltung als einzige Plattform in allen Punkten zur Sicherheitskontrolle hoch eingestuft. Zudem ist Samsung KNOX™ unter allen geprüften Plattformen diejenige mit dem häufigsten hohen Rating.

Mit der Einführung des Samsung Galaxy S7 und Samsung Galaxy S7 edge wird Samsung KNOX™ weiter ausgebaut. KNOX™ 2.6 ist auf den neuen Geräten bereits installiert. Und das aus gutem Grund: „Richtig konfigurierte, durch Samsung KNOX geschützte Geräte lassen eine Vielzahl bekannter und unbekannter Angriffe ins Leere laufen. Potenzielle Angreifer sind dadurch gezwungen, aufzugeben oder immer ausgeklügeltere Strategien zu entwickeln – was mehr Zeit, Geld und Expertise erfordert und damit wirtschaftlich ab einem gewissen Punkt nicht mehr lohnend ist.“

Der Digitalverband Bitkom geht davon aus, dass mehr als die Hälfte aller Unternehmen in Deutschland in den vergangenen zwei Jahren Opfer von digitaler Wirtschaftsspionage, Sabotage oder Datendiebstahl geworden sind. „Nach konservativen Berechnungen des Bitkom beläuft sich der entstandene Schaden für die gesamte deutsche Wirtschaft auf rund 51 Milliarden Euro pro Jahr“, heißt es hierzu in einer entsprechenden Mitteilung des Verbands.

Die steigende Zahl der Hacker-Angriffe auf Firmen veranlasst aber nicht nur Mobilfunk-Anbieter zur Entwicklung neuer Produkte, sie spielt auch den Versicherungen in die Hände. Nur ein Bruchteil der Unternehmen hat sich bislang gegen die Folgen einer Cyber-Attacke abgesichert. Das ändert sich nach Einschätzung der MunichRe aber nun rasant: Der weltgrößte Rückversicherer geht davon aus, dass sich das weltweite Geschäft mit Cyber-Versicherungen in den nächsten fünf Jahren von derzeit rund drei Milliarden Dollar mehr als verdoppelt.

 

Interessiert? Für weitere Informationen, klicken Sie einfach hier.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Erster Euro-Zentralbankchef fordert offen noch stärkere Anleihekäufe durch die EZB

Griechenlands Notenbankchef Yannis Stournaras wagt sich aus der Deckung. Er fordert von der EZB ein noch stärkeres Gelddrucken, um den...

DWN
Finanzen
Finanzen In der Eurozone zirkulierende Geldmenge steigt weiter rasant an

Die in der Eurozone zirkulierende Geldmenge steigt weiter stark an. Offenbar decken sich die Bürger insbesondere mit Bargeld und schnell...

DWN
Politik
Politik Great Reset: Ansichten von SPD-Chefin Esken decken sich mit der Agenda des Weltwirtschaftsforums

Fleischverzicht, eine drastische Reduzierung von Flügen und weitere Maßnahmen sollen laut SPD-Chefin Saskia Esken gut sein, um das Klima...

DWN
Deutschland
Deutschland Baute der Verfassungsschutz gezielt rechtsextreme und islamistische Organisationen auf?

Ein führender Kopf von al-Qaida und den Salafisten in Deutschland war einem Bericht zufolge V-Mann des Verfassungsschutzes. Doch auch beim...

DWN
Finanzen
Finanzen Vermeiden Sie diese 7 Fehler beim Aktienkauf

Fehler kosten an der Börse oftmals viel Geld. Privatanleger, die zum ersten Mal mit Aktien handeln, treten meistens in dieselben...

DWN
Deutschland
Deutschland Bundesregierung schwört Bevölkerung auf fortgesetzten Lockdown ein

Die Mehrheit der Deutschen plädiert für Lockerungen, doch die Bundesregierung und ihre Experten halten dagegen und schließen ein...

DWN
Politik
Politik In ihrem Klimawahn zerstört die EU Europas Auto-Industrie: „Wir werden eine Arbeitslosigkeit erleben, wie wir sie noch nie gehabt haben“

Neue Pläne der EU-Kommission bedeuteten faktisch ein Verbot von Verbrennungsmotoren. Mehrere gewichtige Stimmen aus der Autobranche warnen...

DWN
Politik
Politik Corona-Homeoffice: Lehrer masturbiert vor Schülern während Zoom-Sitzung

Während einer Zoom-Sitzung mit seinen Schülern hat ein Lehrer masturbiert. Er hatte nach eigenen Angaben gedacht, die Sitzung sei vorbei....

DWN
Politik
Politik Sky-Moderator: „Globalisten“ verhelfen mit dem Great Reset China und Big Tech zur Weltmacht

Der Sky-Moderator Rowan Dean berichtet, dass die „Globalisten“ des Weltwirtschaftsforums den Niedergang der USA bis 2030 propagieren....

DWN
Politik
Politik Seekabel von Asien nach Europa: China treibt digitale Seidenstraße voran

Über ein Netz von Seekabeln setzt China sein Projekt zur digitalen Seidenstraße um. Das Kabelnetz soll Asien mit Afrika und Europa...

DWN
Deutschland
Deutschland Koalition will Schuldenbremse auch noch 2022 aussetzen

Union und SPD sind sich darüber einig, dass sie die Schuldenbremse auch 2022 noch nicht wieder einhalten wollen. Konservativere Stimmen in...

DWN
Deutschland
Deutschland Bundesagentur braucht deutlich mehr Steuergeld für Kurzarbeit

Die grassierende Kurzarbeit hat den massiven Schaden, der durch die Corona-Maßnahmen verursacht worden, bisher recht gut verdeckt. Doch...

DWN
Deutschland
Deutschland Wirtschaft warnt vor den Folgen eines fortgesetzten Lockdowns

Deutsche Wirtschaftsverbände warnen die Politik vor den verheerenden Folgen des anhaltenden Lockdowns und fordern klare Schritte in...

DWN
Politik
Politik Corona als Vorwand? Das Recht auf Versammlungsfreiheit in Europa ist bedroht

Der Denkfabrik „Carnegie Europe“ zufolge missbrauchen europäische Regierungen die Pandemie dazu, die bürgerlichen Freiheiten in...