Sparpolitik: Arbeitslosigkeit in Südeuropa steigt dramatisch

Die Arbeitslosenquote in der Eurozone liegt mit 11,9 Prozent so hoch wie nie zuvor. Vor allem die Jugendarbeitslosigkeit nimmt immer weiter zu. Vor allem in Griechenland, Spanien und Portugal finden immer mehr Menschen keinen Job.

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Die Arbeitslosenquote der Eurozone lag im Januar bei 11,9 Prozent, nach 11,8 Prozent im Dezember, berichtet Eurostat. Dies ist ein neues Allzeithoch. In der EU lag die Arbeitslosigkeit bei 10,8 Prozent, nach 10,7 Prozent im Dezember.

In den Ländern im Süden Europas ist die Situation auf dem Arbeitsmarkt besonders schlimm. Griechenland, Spanien und Portugal haben die höchsten Arbeitslosenquoten der EU (siehe Grafik oben). Doch auch in Italien sind so viele Menschen ohne Arbeit wie nie zuvor (mehr hier).

Vor allem die Jugendlichen in Europa finden immer schwerer Arbeit, da das System ältere Menschen bevorzugt (mehr hier). Die Jugendarbeitslosenquote lag in der Eurozone bei 24,2 Prozent und in der EU bei 23,6 Prozent. Die höchsten Quoten meldeten Griechenland (59,4 Prozent im November 2012), Spanien (55,5 Prozent) und Italien (38,7 Prozent).