Politik

Sparpolitik: Arbeitslosigkeit in Südeuropa steigt dramatisch

Lesezeit: 1 min
01.03.2013 11:42
Die Arbeitslosenquote in der Eurozone liegt mit 11,9 Prozent so hoch wie nie zuvor. Vor allem die Jugendarbeitslosigkeit nimmt immer weiter zu. Vor allem in Griechenland, Spanien und Portugal finden immer mehr Menschen keinen Job.
Sparpolitik: Arbeitslosigkeit in Südeuropa steigt dramatisch

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die Arbeitslosenquote der Eurozone lag im Januar bei 11,9 Prozent, nach 11,8 Prozent im Dezember, berichtet Eurostat. Dies ist ein neues Allzeithoch. In der EU lag die Arbeitslosigkeit bei 10,8 Prozent, nach 10,7 Prozent im Dezember.

In den Ländern im Süden Europas ist die Situation auf dem Arbeitsmarkt besonders schlimm. Griechenland, Spanien und Portugal haben die höchsten Arbeitslosenquoten der EU (siehe Grafik oben). Doch auch in Italien sind so viele Menschen ohne Arbeit wie nie zuvor (mehr hier).

Vor allem die Jugendlichen in Europa finden immer schwerer Arbeit, da das System ältere Menschen bevorzugt (mehr hier). Die Jugendarbeitslosenquote lag in der Eurozone bei 24,2 Prozent und in der EU bei 23,6 Prozent. Die höchsten Quoten meldeten Griechenland (59,4 Prozent im November 2012), Spanien (55,5 Prozent) und Italien (38,7 Prozent).


Mehr zum Thema:  

DWN
Technologie
Technologie Grüner Wasserstoff: Chance und Risiko für die Dekarbonisierung Deutschlands
24.06.2024

Deutschland setzt auf grünen Wasserstoff als zentralen Bestandteil der Energiewende. Er soll Stromengpässe ausgleichen und die Industrie...

DWN
Politik
Politik Lagebericht: Die Ukraine attackiert Ziele auf der Krim, Russland erleidet Terroranschläge im Kaukasus
24.06.2024

Der gegenseitige Beschuss zwischen Russland und der Ukraine eskaliert weiter. Im russischen Kaukasus sterben viele Polizisten bei einer...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Zollstreit um E-Autos: Peking und Brüssel wollen verhandeln
24.06.2024

Eine Eskalation im Handelsstreit um ist abgewendet, zumindest vorerst: Die EU und China wollen bezüglich Zöllen auf chinesische...

DWN
Politik
Politik „Anarchokapitalist“ Milei trifft Scholz in Berlin: Viel Konsens, Streitpunkt Wirtschaftsreformen
24.06.2024

Nur 60 Minuten dauerte der Antrittsbesuch von Argentiniens exzentrischem Präsidenten bei Olaf Scholz in Berlin. Bei den Themen Ukraine und...

DWN
Politik
Politik Reservisten-Präsident und Militärexperte Patrick Sensburg: „Die Ukraine braucht Langstreckenwaffen“
23.06.2024

Seit Ende Mai ist es der Ukraine erlaubt, mit westlichen Waffen Ziele in Russland zu beschießen. Im DWN-Interview erklärt Patrick...

DWN
Finanzen
Finanzen Sterben der Bankfilialen: Ein stiller Vorbote für das Ende des Bargelds?
23.06.2024

In Deutschland schrumpft das Netz der Bankfilialen dramatisch. Diese Entwicklung wirft nicht nur Fragen zur Zukunft des Bargelds auf,...

DWN
Immobilien
Immobilien Berlin wächst: Neue Hochhäuser am Gleisdreieck erweitern City am Potsdamer Platz
23.06.2024

Über Jahrzehnte lag das Gleisdreieck im städtischen Niemandsland von West-Berlin. Mit dem Fall der Mauer und der Bebauung des...

DWN
Technologie
Technologie Der Europäische Erdgasmarkt bleibt volatil – auch wegen neuer Abhängigkeiten
23.06.2024

Europa hat sich von Russlands Energiemonopol gelöst und Versorgungsalternativen gefunden. Auch deshalb bleibt die heimische Gasversorgung...