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Ex-Zentralbankchef Zyperns attackiert Deutschland

Lesezeit: 1 min
22.03.2013 19:51
„Europa ist tot“, sagt Orphanides. Unter den derzeitigen Bedingungen habe das europäische Projekt keine Überlebenschance. Mit der Zwangsabgabe habe Europa den heiligen Charakter der kleine Deppots aufs Spiel gesetzt.
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Der ehemlaige Zentralbankchef Zyperns hat sich kritisch zu den Forderungen gegenüber Zyperns Regierung geäußert. „Wenn die deutsche Regierung weiter darauf beharrt, dass jede Lösung derart ist, dass sie das Wirtschaftsmodell von Zypern zerstört, lautet meine Frage: Wer ist der nächste?Luxemburg? Zypern?“ Seiner Meinung nach habe das „europäische Projekt unter diesen Bedingungen“ keine Überlebenschancen, sagte Athanasios Orphanides der AFP.

„Europa ist tot.“ Das größte Problem sei, dass die europäischen Institutionen den Begriff des gegenseitigen Respekts und der gegenseitigen Solidarität zerstört haben“, so Orphanides. Der gröbste Fehler, der zuletzt gemacht wurde, sei die Forderung nach eine Zwangsabgabe gewesen. Damit habe die EU den „heiligen Charakter der kleinen Depots europaweit aufs Spiel gesetzt". Die großen Mitgliedsstaaten hätten die kleinen erpresserisch unter Druck gesetzt, die kleinen Sparer zur Kasse zu bitten (der Finanzminister Maltas sprach sogar von einer Pistole, die sie Zypern auf die Brust gesetzt hätten - hier).

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