Ukraine will Russland mit „den besten Anwälten der Welt“ bekämpfen

 

Mehr zum Thema.

Benachrichtigung über neue Artikel:  
EU  
Ukraine  
Russland  
Steuern  
 
Lesezeit: 1 min
25.06.2015 01:52
Der ukrainische Premier Arseni Jazenjuk bereitet eine international gestützte Massenklage gegen Russland vor. Dazu will Jaz die besten Kanzleien der Welt engagieren. Diese Anwälte werden vom europäischen Steuerzahler finanziert, weil die Ukraine pleite ist und nur mit EU-Krediten überleben kann.
Ukraine will Russland mit „den besten Anwälten der Welt“ bekämpfen

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  
EU  
Ukraine  
Russland  
Steuern  

Der ukrainische Premier Arseni Jazenjuk hat das Justizministerium aufgefordert, für Rechtsstreitigkeiten mit Russland „die besten Rechtsanwälte der Welt“ einzuschalten, berichtet Ukrinform. Jazenjuk wird in seinem Vorhaben von mehreren US-Senatoren - wie John McCain - unterstützt.

Die US-Kanzleien werden sich freuen, weil sie um ihre Honorare nicht bangen müssen, obwohl die Ukraine pleite ist: Kiew finanziert mehr oder weniger alle Ausgaben über Kredite von den amerikanischen und europäischen Steuerzahlern. Die Honorare der Top-Kanzleien sind horrend. Sie haben schon manchem Pleite-Staat den Rest gegeben. Mit der Absicherung durch die EU gehen die Anwälte in der Ukraine allerdings kein besonderes Risiko ein.

In diesem Zusammenhang werde die Regierung in Kiew mit der internationalen Gemeinschaft und mehreren internationalen Großkanzleien zusammenarbeiten, um „innerhalb kürzester Zeit, die maximale Anzahl an Klagen einzuleiten“, so Jazenjuk. Dies schließe Klagen von Privat-Unternehmern gegen Russland sein.

Denn das internationale Völkerrecht biete wenige Möglichkeiten, um eine schnelle Entschädigung vom „Aggressor-Staat“ zu bekommen. Die Ukraine stuft Russland aufgrund des Beitritts der Krim zur Russischen Föderation per Volksabstimmung und des Konflikts in der Ost-Ukraine als Aggressor ein.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen Elektromobilität: In jedem Wandel stecken Chancen

Emissionen verringern, Kosten sparen und Imagegewinne erzielen – die Gründe für Unternehmen, in der Flotte auf Fahrzeuge mit...

DWN
Deutschland
Deutschland Opposition kritisiert Finanzminister Scholz für Staatsfinanzierung auf Pump

Die Corona-Krise hat massive Löcher in den Bundeshaushalt gerissen. Doch ob und wie er sie stopfen will, lässt Bundesfinanzminister Olaf...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Der "Great Reset" wird von Blackrock gesteuert: Die Staaten dürfen nur assistieren

Der große Reset befindet sich derzeit in der Planungs-und Vorbereitungsphase - Blackrock spielt dabei die führende Rolle.

DWN
Deutschland
Deutschland Drosten warnt: „Pandemie wird jetzt erst richtig losgehen - auch bei uns“

Der Berliner Virologe Christian Drosten sieht Deutschland in der Corona-Pandemie noch nicht ausreichend für die kommende Zeit gewappnet....

DWN
Politik
Politik Lukaschenko überraschend zu sechster Amtszeit vereidigt

Die Bundesregierung sieht in der überraschenden Zeremonie keine Legitimation für Präsident Lukaschenko und dringt auf weitere Sanktionen.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Rosneft: Wie die russische Ölmacht klammheimlich in Deutschland weiter aufrüstet

Deutschland ist stark vom russischen Gas abhängig - nicht unbedingt eine ganz neue Einsicht. Doch dass die Russen auch schon weite Teile...

DWN
Deutschland
Deutschland Bundesregierung beschließt höheren Zusatzbeitrag der Krankenkassen

Nicht nur Arbeitnehmer und Arbeitgeber sollen künftig rund 3 Milliarden Euro mehr zur Gesetzlichen Krankenversicherung zahlen. Auch der...

DWN
Deutschland
Deutschland Corona-Krise: Der Mittelstand lobt die Bundesregierung - und rügt sie gleichzeitig

Der Mittelstand ist grundsätzlich zufrieden mit der Corona-Politik der Bundesregierung. Doch es gibt auch Kritik. Es wird unter anderem...

DWN
Politik
Politik FBI-Ermittler wurde gezwungen, Clinton-E-Mails an Laptop von Sexualverbrecher zu vertuschen

Neuen Enthüllungen zufolge wurde ein FBI-Agent dazu gezwungen, Kontakt-E-Mails von Hillary Clinton zu einem Sexualverbrecher zu vertuschen.

DWN
Politik
Politik Vergifteter Kremlkritiker Nawalny aus Charité entlassen

Künstliches Koma, Beatmung und Sorge um Langzeitschäden: Nach einer schweren Vergiftung lag Alexej Nawalny wochenlang in der Charité....

DWN
Finanzen
Finanzen Börsenboom vergrößert die Kluft zwischen Arm und reich

Bereits im vergangenen Jahr hat der Börsenboom die globalen Bruttogeldvermögen der privaten Haushalte um 9,7 Prozent nach oben getrieben....

DWN
Deutschland
Deutschland Bundespolizei startet Großaktion gegen die Fleischindustrie

Leiharbeit in der Fleischindustrie steht spätestens seit der Corona-Pandemie im Fokus der Öffentlichkeit. Auch Ermittlungsbehörden...

DWN
Deutschland
Deutschland Entwicklungsminister: An Lockdown-Folgen sterben mehr Menschen als am Virus

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) warnt vor den Kollateralschäden im Kampf gegen Corona.

DWN
Marktbericht
Marktbericht DAX stemmt sich gegen Verluste vom Vortag - heute regelrechtes Gewitter von Konjunkturdaten

Das deutsche Elite-Barometer hat sich am zweiten Handelstag nach den Einbrüchen vom Vortag wieder fester gezeigt. Heute werden zahlreiche...

DWN
Finanzen
Finanzen Europas Großbanken bereiten sich auf Welle von Fusionen vor

Europas Finanzbranche steht vor einer Welle von Fusionen und Übernahmen. Die Zusammenschlüsse sind Insidern zufolge unvermeidlich. So...

celtra_fin_Interscroller