USA ermitteln gegen Exxon wegen Verharmlosung des Klima-Wandels

Der Generalstaatsanwalt von New York ermittelt gegen den Öl-Konzern Exxon: Das Unternehmen soll die Öffentlichkeit über die Folgen des Klimawandels getäuscht haben.

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Die US-Behörden haben gegen Exxon Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Klima-Wandel aufgenommen. Der Generalstaatsanwalt von New York, Eric Schneiderman, habe am Mittwochabend zahlreiche Unterlagen, darunter auch E-Mails und Finanzdokumente, von dem Energie-Riesen angefordert, sagte sein Sprecher am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Es werde geprüft, ob Exxon die Öffentlichkeit über die Risiken der Klimaveränderung getäuscht habe. Zudem werde untersucht, ob der Konzern seine Investoren ausreichend über die möglichen Folgen dieser Risiken für sein Öl-Geschäft informiert habe.

Die New York Times hatte zuerst von den Ermittlungen berichtet, dass die Investoren getäuscht worden seien. Der Gouverneur der Bank of England, Mark Carney, hatte kürzlich gewarnt, dass Investoren ihre Investments in Öl-Konzerne verlieren könnten, weil der Klimawandel auch ein Risiko für die Stabilität der Finanzmärkte darstellen könne. Ein Exxon-Sprecher sagte der Zeitung, es werde noch entschieden, wie auf das Schreiben der Staatsanwaltschaft reagiert werden solle.

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