Syrien: USA und Russland ringen um Lösung für Söldner

Russland und die USA verhandeln fieberhaft über eine Lösung für die in Aleppo kämpfenden Söldner.

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Die syrische Armee scheint ihren Vorstoß im heftig umkämpften Aleppo zu verlangsamen. Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte am Donnerstag der Nachrichtenagentur Ria, das Militär habe seine aktiven Operationen gestoppt. So solle es ermöglicht werden, Zivilisten und Verletzte in Sicherheit zu bringen. Die Söldner und Milizen hatten für den von ihnen noch kontrollierten Ostteil eine umgehende Feuerpause gefordert. Reuters-Reporter vor Ort berichteten aber auch nach den Äußerungen Lawrows von heftigem Gefechtsfeuer. Lawrow und sein US-Kollege John Kerry hätten sich darauf verständigt, ihre Gespräche über eine Feuerpause fortzusetzen, erklärte das US-Außenministerium. Lawrow zufolge war für Samstag in Genf ein Treffen russischer und US-Vertreter geplant.

Aus den Söldnergebieten im Osten Aleppos sind nach Angaben des Roten Kreuzes erstmals Kranke und Zivilisten in einem größeren Umfang evakuiert worden. Rund 150 Menschen seien in der Nacht zum Donnerstag aus einem Krankenhaus in der Altstadt in den von Truppen des Präsidenten Baschar al Assad kontrollierten Westen der Millionenstadt gebracht worden, teilte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in Genf mit.

Seit dem 15. November sind rund 80.000 Menschen vor den Söldnern aus dem Ostteil der Stadt nach West-Aleppo geflohen.

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