Deutschland fällt bei Wettbewerbsfähigkeit zurück

Eine Studie zeigt: Deutschland fällt bei der Wettbewerbsfähigkeit im globalen Vergleich zurück.

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Schweissroboter im Karosseriebau in der Produktion des Passat im Volkswagen Werk in Emden. (Foto: dpa)

Schweissroboter im Karosseriebau in der Produktion des Passat im Volkswagen Werk in Emden. (Foto: dpa)

Deutschland ist einer Studie zufolge im weltweiten Vergleich der wettbewerbsfähigsten Standorte das dritte Jahr in Folge abgerutscht. Die Bundesrepublik liege 2017 auf dem 13. Platz von 63 untersuchten Staaten, teilte die Schweizer Business School IMD am Mittwoch zu ihrer Rangliste mit. 2014 war Europas größte Volkswirtschaft noch auf den sechsten Platz vorgerückt, 2015 dann auf den zehnten und 2016 auf den zwölften Rang zurückgefallen.

Wettbewerbsfähigster Standort ist demnach erneut Hongkong, gefolgt von der Schweiz und Singapur. „Diese Länder haben ein unternehmensfreundliches Umfeld beibehalten, das Offenheit und Produktivität fördert“, sagte IMD-Direktor Arturo Bris. Die weltgrößte Volkswirtschaft USA ist nur noch Nummer vier, die schlechteste Platzierung seit fünf Jahren. Die Niederlande rücken vom achten auf den fünften Platz vor. China macht sieben Ränge gut und findet sich auf dem 18. Platz wieder. „Das kann auf das Engagement für den internationalen Handel zurückgeführt werden“, so Bris. Die Schlusslichter bilden Brasilien, die Mongolei und Venezuela.

Die Studie, die auf Daten wie Beschäftigung und Handel sowie auf eine weltweiten Befragung von 6250 Managern fußt, attestiert Deutschland hohe bürokratische Hürden für die Unternehmensgründung. Auch bei Investitionen in die Telekommunikation wird ein Platz unter den ersten 50 verfehlt. Sehr gut schneidet Deutschland dagegen bei der Weiterbildung von Mitarbeitern ab. Auch gebe es viele innovative Firmen.

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