Investoren springen bei Monte-Paschi-Rettung ab

Die Krise um die italienische Monte dei Paschi spitzt sich erneut zu.

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Die Rettung der italienischen Krisenbank Monte dei Paschi di Siena muss einem Insider zufolge ohne private Investoren geschehen. Drei mit dem Vorgang vertraute Personen sagte der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag, die Investmentfonds Fortress und Elliott hätten die Gespräche über einen Kauf von faulen Krediten abgebrochen. Es habe keine Einigung über die Bedingungen erzielt werden können. Nun überlege der von Banken und Versicherern getragene Rettungsfonds Atlante, ob er der viertgrößten Bank des Landes allein zu Hilfe eilt. Insgesamt sieht sich Monte mit faulen Krediten in Höhe von 26 Milliarden Euro konfrontiert.

Atlante lehnte eine Stellungnahme ab. Die EU-Kommission hatte Anfang Juni nach monatelangem Ringen einem Rettungsplan der Regierung in Rom für Monte zugestimmt. Das 1472 gegründete Institut muss dazu unter anderem seine faulen Kredite an Investoren verkaufen. Italien steht zunehmend unter Druck, die heimische Bankenkrise zu lösen. Viele Banken hatten während der jahrelangen Wirtschaftsflaute einen Berg an faulen Krediten aufgetürmt. Anders als Spanien oder Irland hat Italien keine EU-Gelder genutzt, um die Bilanzen der Geldhäuser zu sanieren.

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