Altmaier rechnet mit neuer Regierung erst im kommenden Jahr

Die CDU erwartet nicht, dass eine schnelle Regierungsbildung gelingen kann.

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Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) schließt nicht aus, dass sich die Koalitionsverhandlungen für eine neue Bundesregierung bis in das nächste Jahr ziehen. «Beim letzten Mal, also bei der GroKo, haben wir es knapp bis Weihnachten geschafft. Das würde ich mir auch diesmal wünschen, aber entscheidend ist der Inhalt, nicht das Datum», sagte er dem Focus.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte auf die Frage, ob sie zuversichtlich sei, bis Weihnachten eine stabile Regierung präsentieren zu können, nach der Wahl geantwortet: «Ich bin generell immer zuversichtlich.»

Altmaier warnte alle Parteien davor, vor Beginn der Verhandlungen Rote Linien zu ziehen: «Alle Parteien sind gut beraten, keine vorgezogenen Koalitionsverhandlungen zu führen.»

Zurückhaltend reagierte er auf die Forderung von CSU-Chef Horst Seehofer, die Union müsse die «rechte Flanke schließen». «Unser gemeinsames Wahlprogramm ist unser Kompass», sagte Altmaier. Es biete «ein breites Angebot für die Menschen der Mitte und auch für Leute, die sich vielleicht nicht hinreichend mitgenommen fühlen».