Briten schließen Ölförder-Vertrag mit Iran

Großbritannien springt für Frankreich im Iran in die Bresche.

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Die Briten könnten statt Total mit dem neuen Ölförder-Vertrag im Iran tätig werden. (Foto: dpa)

Ein Gasfeld im Iran. (Foto: dpa)

Erstmals seit dem US-Rückzug aus dem Atomabkommen hat der Iran mit einem internationalen Konsortium die Ausbeutung eines Ölfeldes vereinbart. Der vorläufige Ölförder-Vertrag wurde in Teheran vom iranischen Energieunternehmen Nisoc mit der in London ansässigen Firma Pergas geschlossen, wie das Ölministerium der Islamischen Republik am Mittwoch mitteilte. Anwesend sei auch der britische Botschafter Rob Macaire gewesen. Ölminister Bidschan Sanganeh äußerte demnach die Hoffnung, dass die britische Regierung an dem Atomabkommen festhält. Der französische Energiekonzern Total hatte am Mittwoch bekanntgegeben, sich aus einem iranischen Gasprojekt zurückzuziehen, wenn die US-Regierung nicht noch eine Ausnahmegenehmigung erteilt.

Im Zuge des internationalen Atomabkommens von 2015 waren viele Sanktionen gegen den Iran aufgehoben worden. US-Präsident Donald Trump hat jedoch beschlossen, dass sich sein Land aus den Vereinbarungen zurückzieht. Viele europäische Unternehmen sind deswegen in Sorge, dass ihre Geschäfte mit dem Schwellenland in Gefahr sind.

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