Merkel: Keine Entschädigung für Unternehmen wegen Iran-Geschäft

Deutsche Unternehmen können nicht mit Entschädigungen wegen der US-Sanktionen gegen den Iran rechnen.

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Der damalige Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel mit dem iranischen Wirtschafts- und Finanzminister Ali Tayabnia neben Fotos der Ayatollahs Ali Khamenei (links) und Ruhollah Khomeini, während eines Treffens in Teheran am 3. Oktober 2016. Eine Entschädigung deutscher Unternehmen wegen de rUS-Sanktionen gegen den Iran ist ferne Zukunftsmusik. (Foto: dpa)

Der damalige Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel mit dem iranischen Wirtschafts- und Finanzminister Ali Tayabnia neben Fotos der Ayatollahs Ali Khamenei (links) und Ruhollah Khomeini, während eines Treffens in Teheran am 3. Oktober 2016. (Foto: dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht wenig Chancen auf eine Entschädigung für die deutsche Wirtschaft, wenn die USA nach ihrem Ausstieg aus dem Atom-Abkommen mit dem Iran Sanktionen verhängen. „In einer umfassenden Weise die gesamte Wirtschaft zu entschädigen, bei entsprechenden Maßnahmen der Vereinigten Staaten von Amerika, da können und dürfen wir auch keine Illusionen schüren, glaube ich“, sagte Merkel am Donnerstag nach dem Westbalkan-Gipfel der EU in Sofia laut Reuters. Für kleine und mittlere Unternehmen werde derzeit geprüft, ob es Erleichterungen geben könnte.

Der französische Total-Konzern hat wegen der US-Sanktionen seinen Rückzug aus einem wichtigen Iran-Geschäft angekündigt.

Anstelle der Franzosen könnten nun die Briten mit Teheran ins Geschäft kommen.

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