Bundesregierung: Staatssekretär hat keinen Interessenkonflikt wegen Goldman Sachs

 

Mehr zum Thema.

Benachrichtigung über neue Artikel:  
 
Lesezeit: 1 min
26.04.2019 13:56
Der frühere Goldman Sachs-Mann Jörg Kukies war einer der treibenden Kräfte bei der angestrebten Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank.
Bundesregierung: Staatssekretär hat keinen Interessenkonflikt wegen Goldman Sachs

Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die Bundesregierung hat die Rolle von Finanz-Staatssekretär Jörg Kukies bei den gescheiterten Fusionsgesprächen von Deutscher Bank und Commerzbank verteidigt. Kukies sei im Rahmen seiner vorherigen Tätigkeit bei der Investmentbank Goldman Sachs nicht für die Beratung von Unternehmen bei Zusammenschlüssen zuständig gewesen, hieß es in einer Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage des FDP-Abgeordneten Frank Schäffler, die Reuters am Freitag vorlag. Sein Arbeitsverhältnis zu Goldman sei zudem vollständig beendet. "Es bestehen keine Abmachungen hinsichtlich einer Rückkehr von Herrn Dr. Kukies zu seinem früheren Arbeitgeber."

Die FDP zielte bei der Anfrage, die vom Finanzministerium beantwortet wurde, auf mögliche Interessenkonflikte. Die Fusionsgespräche der beiden größten deutschen Privatbanken wurden diese Woche beendet. Unklar ist noch, wie der Plan B für beide Institute aussieht.

Kukies und Finanzminister Olaf Scholz galten als Treiber der Gespräche. Sie bemängeln, dass Deutschland keine Bank habe, die im globalen Wettbewerb wirklich mithalten könne. "Die aktuell schwache Ertragslage stellt eine große Herausforderung für den deutschen Finanzsektor dar", hieß es in der Antwort der Regierung an die FDP. Die Gründe dafür lägen im von der EZB geschaffenen Niedrigzinsumfeld und dem intensiven Wettbewerb in der Branche. Der Bund ist seit der Rettungsaktion mit Steuermilliarden in der Finanzkrise mit gut 15 Prozent größter Anteilseigner der Commerzbank.



DWN
Deutschland
Deutschland Die Fleischsteuer wird kommen: Deutsche, zurück zum Sonntagsbraten

Die Einführung einer Fleischsteuer ist mehr als wahrscheinlich. Künftig könnte bei vielen Deutschen - wie in früheren Zeiten - Fleisch...

DWN
Deutschland
Deutschland Parteien nutzen politischen Aschermittwoch für Kampf gegen „Rechts“

Der politische Aschermittwoch stand dieses Jahr im Schatten des Anschlags von Hanau.

DWN
Politik
Politik Erdogan: “Wir sind dazu verdammt, in Syrien einzugreifen”

Der türkische Präsident Erdoğan hat eine Reihe von Gründen aufgezählt, warum seiner Meinung nach die Türkei “dazu verdammt” sei,...

DWN
Politik
Politik Deutschlands neue Machtpolitik: Kooperation oder Hegemonie?

Die DWN sprachen mit dem geopolitischen Experten und Buchautor Erhard Crome über Deutschlands außenpolitische Ambitionen, sein...

DWN
Deutschland
Deutschland Corona-Virus laut Bundesregierung „deutlich näher gerückt“

Regierungssprecher Seibert sagte, die Regierung bereite sich auf eine mögliche Zunahme der Fallzahl vor.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Russisches Importverbot für Kaviar lässt Preise explodieren

Kaviar gilt zwar als klassisches russisches Produkt, Weltmarktführer ist jedoch China. Im Reich der Mitte werden die für die Produktion...

DWN
Finanzen
Finanzen Helikopter-Geld: Hongkong gibt jedem Einwohner 1200 Euro

Die Regierung in Hongkong gibt den Einwohnern finanzielle Hilfe, um die wirtschaftlichen Einbußen infolge der monatelangen Proteste und...

DWN
Deutschland
Deutschland Corona-Virus laut Bundesregierung „deutlich näher gerückt“

Regierungssprecher Seibert sagte, die Regierung bereite sich auf eine mögliche Zunahme der Fallzahl vor.

DWN
Politik
Politik USA simulieren russischen Atomschlag auf Europa

Das Pentagon hat im Rahmen eines Kriegsspiels einen russischen Atomschlag auf Europa mit einer unverzüglichen atomaren Antwort der USA...

DWN
Panorama
Panorama Südamerika: Hier sind deutsche Auswanderer wirklich willkommen

Südamerika ist schon seit Jahrhunderten ein Ziel für deutsche Auswanderer auf der Flucht vor Armut oder Verfolgung. Da sie sich in der...

DWN
Deutschland
Deutschland DWN-Recherche: Das Wettbüro-Video des Attentäters von Hanau in voller Länge

Ein über 47-minütiges Video, das den Attentäter von Hanau in einem Wettbüro zeigt, ist aufgetaucht. Sie können das Video exklusiv...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Von Bio-Kampfstoffen ausgelöst? Corona-Virus könnte sich zur globalen Epidemie ausweiten

DWN-Korrespondent Michael Bernegger hat - mit gewohnter Gründlichkeit - die neuesten Entwicklungen im Fall "Corona-Virus" analysiert....

DWN
Finanzen
Finanzen Euro-Goldpreis steigt von Rekordhoch zu Rekordhoch

Nach einem starken Zugewinn in den letzten Handelstagen hat der Goldpreis seit Jahresbeginn insgesamt schon um mehr als 11 Prozent zulegt....

DWN
Finanzen
Finanzen Plötzlicher massiver Gold-Abfluss aus Großbritannien wirft Fragen auf

In den beiden letzten Monaten des vergangenen Jahres registrierten die britischen Behörden massive Exporte von Edelmetallen ins Ausland....

celtra_fin_Interscroller