Technologie

Apple bekommt Konkurrenz auf dem Wearables-Markt

Lesezeit: 1 min
01.12.2016 10:46
Der Smartwatch-Pionier und Apple-Konkurrent Pebble steht laut Medienberichten vor der Übernahme durch den Fitness-Spezialisten Fitbit.
Apple bekommt Konkurrenz auf dem Wearables-Markt

Die für ihre Fitness-Armbänder bekannte Firma eher an dem Betriebssystem und der App-Plattform von Pebble interessiert, berichteten am Donnerstag der Branchendienst „The Information“, die „Financial Times“ und das Technologieblog „TechCrunch“. Der Preis sei niedrig.

Pebble hatte 2012 mit einer Crowdfunding-Kampagne für Aufsehen gesorgt, bei der das Start-up Geld von Nutzern für seine erste Wearables-Uhr sammelte. Es kamen 10,2 Millionen Dollar zusammen – der damalige Rekord für die Finanzierungsplattform Kickstarter. In diesem Jahr legte Pebble nach mit einer weiteren Sammelaktion für ein neues Uhren-Modell sowie ein kleines Mobilfunk-Modem für unterwegs. Dieses Gerät mit dem Namen Core soll nach bisherigen Angaben Anfang kommenden Jahres ausgeliefert werden. „The Information“ schrieb allerdings, Fitbit sei nicht an der Fortführung der Marke Pebble interessiert.

„TechCrunch“ zufolge geht es bei dem Deal nur um einen Betrag von 35 bis 40 Millionen Dollar. Die „Financial Times“ schrieb, Gründer und Chef Eric Migicovsky habe eigentlich einen Preis von 200 Millionen Dollar angestrebt, die Summe sei nun aber drastisch niedriger. Pebble hatte den zeitlichen Vorsprung nicht in Marktanteile umwandeln können. Apple wurde mit seiner im April 2015 gestarteten Computer-Uhr aus dem Stand zum Marktführer und hält diese Position mit klarem Abstand, auch wenn die Verkäufe in diesem Jahr deutlich zurückgingen.

Fitbit hatte zuletzt eigene Probleme, die auch mit der Konkurrenz von Computer-Uhren wie die Apple Watch zu tun haben. Das Unternehmen enttäuschte die Analysten mit der Prognose für das laufende Weihnachtsgeschäft. Fitbit ist der Marktführer bei Fitness-Armbändern, die zum Beispiel Schritte und verbrauchte Kalorien zählen. Aus dem Smartwatch-Markt hielt sich die Firma bisher heraus und setzte stattdessen auf eine Sport-Uhr mit weniger Funktionen.

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