Politik

US-Solarindustrie rutscht in die Krise

Lesezeit: 1 min
11.02.2018 19:06
In der US-amerikanischen Solarindustrie sind im vergangenen Jahr tausende Arbeitsplätze verschwunden.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

+++Werbung+++

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

In der US-Solarindustrie sind einer Studie zufolge im vergangenen Jahr fast 10.000 Stellen gestrichen worden. Damit sei die Zahl der Arbeitsplätze in der Wachstumsbranche erstmals in den vergangenen Jahren rückläufig, teilten die Marktforscher von der Solar Foundation am Mittwoch mit. Die Zahl der Stellen fiel um 3,8 Prozent auf 250.271.

Es seien sowohl weniger Solaranlagen bei Einfamilienhäusern installiert worden als auch weniger Großprojekte verwirklicht worden. Auch die Unsicherheit über Zölle auf importierte Solarzellen habe sich negativ ausgewirkt.

2016 hatte die Branche in den USA Rekordwerte verbucht, weil Steuererleichterungen zum Jahresende zunächst auslaufen sollten. Die Verlängerung der Vergünstigung durch den Kongress wirke sich nur zeitverzögert auf die Auftragsbücher aus. Im kommenden Jahr rechnet die Stiftung wieder mit einer Zunahme der Stellen in der Branche. Die Voraussagen seien aber vor der Ankündigung von Schutzzöllen auf importierte Solaranlagen getroffen worden. Der Branchenverband Seia hatte nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump Ende Januar mitgeteilt, durch den Schritt könnten allein in diesem Jahr rund 23.000 Arbeitsplätze wegfallen.

 


Mehr zum Thema:  

DWN
Technologie
Technologie Globalisierung Gesundheitswesen: Das gelbe Impfbuch aus Papier wird digital
18.06.2024

Milliarden Covid-Impfzertifikate haben als Nachweise ihre Gültigkeit verloren. Der traditionelle Impfpass soll an die Stelle der...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Liquidität: Baubranche leidet unter übler Zahlungsmoral der Behörden
18.06.2024

Die deutsche Baubranche kämpft neben der Wohnungsbau-Krise vor allem mit der schlechten Zahlungsmoral der öffentlichen Hand. Ausgerechnet...

DWN
Finanzen
Finanzen Wie passives Investieren den Markt für Vermögensverwalter in Deutschland verändert
18.06.2024

In den letzten Jahren hat sich die Landschaft der Vermögensverwaltung in Europa und Deutschland grundlegend verändert. Ein wesentlicher...

DWN
Politik
Politik Umfrage Thüringen-Wahl: AfD und BSW bei fast 50 Prozent - schwierige Regierungsbildung droht
18.06.2024

Rund zweieinhalb Monate vor der Thüringen-Wahl zeigt sich eine schwierige Regierungsbildung. In einer aktuellen Umfrage des Instituts...

DWN
Finanzen
Finanzen DAX-Erholung auf wackligen Beinen, US-Dollar im Aufwind, Gold leidet - der DWN-Marktreport
18.06.2024

Die DAX-Erholung hat sich im Dienstagshandel fortgesetzt, alles bleibt aber eine wacklige Angelegenheit. Am Gesamtmarkt sorgen...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Rockwell Automation: Cybersicherheit dominiert Prioritätenliste der Automobilindustrie
18.06.2024

Eine neue Studie von Rockwell Automation zeigt, dass Cybersicherheit für Automobilhersteller oberste Priorität hat. Aber warum ist das so?

DWN
Politik
Politik EU-Spitzenposten: Keine Einigung - von der Leyen braucht Geduld
18.06.2024

Der Poker um die Besetzung der EU-Spitzenposten nach der Europawahl geht in die Verlängerung: Die Staats- und Regierungschefs der...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Mittelstandsumfrage: Betriebssoftware ist das Herzstück der Digitalisierung in Unternehmen
18.06.2024

Ein neuer Report zeigt: ERP-Systeme sind entscheidend für die Digitalisierung im Mittelstand. Während KI und Cloud weniger wichtig sind,...