Gemischtes

Aldi weitet Netz von Elektro-Ladestationen aus

Lesezeit: 1 min
10.08.2018 23:50
Aldi Süd baut weitere Elektro-Ladestationen.
Aldi weitet Netz von Elektro-Ladestationen aus

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Am Mittwoch hat der Discounter die erste von insgesamt 28 geplanten Ladestationen für Elektro-Fahrzeuge an seiner Filiale im hessischen Seeheim-Jugenheim (15 Kilometer südlich von Darmstadt) eröffnet. Insgesamt will Aldi 28 neue Schnelllade-Stationen entlang der Autobahnen A3, A5, A6, A7, A8 und A9 errichten, alle höchstens fünf Minuten von einer Autobahn-Abfahrt entfernt. Der Großteil der neuen Stationen soll noch im Sommer in Betrieb gehen. Aldi Süd wird dann über insgesamt 81 Ladestationen verfügen. Der höchste Abstand zwischen zwei Stationen wird 160 Kilometer betragen. „Bislang haben wir uns auf die Ballungszentren und Innenstädte konzentriert. Mit den neuen Ladesäulen statten wir die Hauptverkehrsrouten durch West- und Süddeutschland flächendeckend mit Elektrotankstellen aus“, sagt der Leiter Energiemanagement von Aldi Süd, Florian Kempf, in einer Mitteilung des Unternehmens.

Aldis Ladestationen stehen allen Fahrern von E-Autos offen, auch Nicht-Kunden. Der Gebrauch ist zunächst auf die Öffnungszeiten der Märkte beschränkt. Der Strom für die Ladestationen stammt teilweise von den Photovoltaik-Anlagen, die auf den Dächern der jeweiligen Filialen installiert sind.

Die mangelnde Zahl von Ladestationen ist für Marktbeobachter einer der Gründe, warum die Zahl der Elektro-Autos in Deutschland bislang hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist.

Weitere Meldungen aus dem Tech-Report der DWN finden Sie hier.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber 5 Immobilienweisheiten – oder wie Sie den Wert Ihrer Immobilie steigern können

Aufgrund der hohen Nachfrage zeigen Immobilien eine äußerst positive Wertentwicklung. Mit ein paar Maßnahmen lässt sich der Preis der...

DWN
Deutschland
Deutschland Hohe Gerichte sind sich einig: Ein Recht auf Barzahlung gibt es nicht

Das Bundesverwaltungsgericht und der Europäische Gerichtshof bringen das Bargeld weiter in Bedrängnis.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Zinswende: Der globale Schuldenturm vor dem Kollaps

In den USA steigen die Zinsen, während die Wirtschaft schwächelt und zahlreiche positive Entwicklungen der letzten Jahrzehnte zu Ende...

DWN
Politik
Politik In den Straßen von San Francisco: DWN-Leser gerät in die Mühlen der US-Justiz

DWN-Leser Horst Zeck berichtet, wie er es in Kalifornien mit Polizei und Justiz zu tun bekam.

DWN
Finanzen
Finanzen Kommt die Vermögensabgabe – und wie schützen sich Anleger?

Immer mehr Stimmen fordern einen Corona- oder Ukraine-Lastenausgleich – also eine verpflichtende Vermögensabgabe, die die exorbitanten...

DWN
Finanzen
Finanzen Wie man Wein zu Geld machen kann

Im Zeitalter mickriger Renditen locken Investitionen in gute Tropfen. Aber wie empfehlenswert ist die Geldanlage in Wein?

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Ukraine-Krieg ist es nicht: Das sind die wahren Gründe für die hohen Energiepreise

Die Hoffnung, dass nach dem Ende des Ukraine-Kriegs die Preise wieder sinken, wird sich nicht erfüllen.

DWN
Technologie
Technologie DB Schenker plant Roboter-Küstenschiff ohne Besatzung

Autonome Autos werden noch eine Zeitlang auf sich warten lassen - die Entwicklung von autonomen Schiffen ist schon viel weiter...

DWN
Politik
Politik Die Stärke des Rubels ist nur eine Inszenierung: Verscherzt Putin es sich mit dem russischen Volk?

Russland macht die Welt glauben, dass niemand dem Rubel etwas anhaben kann. Doch in Wahrheit hält die russische Zentralbank den Kurs...