Unternehmen

Rekordhoch: Sechs Millionen Spanier ohne Arbeit

Lesezeit: 1 min
25.04.2013 09:40
Im ersten Halbjahr ist die Zahl der Arbeitslosen in Spanien auf ein absolutes Rekordhoch gestiegen. Die Arbeitslosenrate kletterte auf über 27 Prozent - deutlich mehr als erwartet.
Rekordhoch: Sechs Millionen Spanier ohne Arbeit

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die Rezession in Spanien hat sich 2013 in den ersten drei Monaten verschärft. Der Arbeitsmarkt ist stark angegriffen. Wie das Nationale Statistik Institut in Madrid am Donnerstag mitteilte, ist die Zahl der Arbeitslosen im ersten Quartal erneut gestiegen. Die Arbeitslosenrate nahm im Vergleich zum vierten Quartal des vergangenen Jahres drastischer zu, als erwartet: von 26,02 auf 27,16 Prozent. Damit liegt die Zahl der Arbeitslosen in Spanien auf über sechs Millionen - so viel wie in den vergangenen drei Jahrzehnten nicht mehr.

Vor allem in den Altersgruppen 55 + und 16-19-Jährige hat die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorquartal deutlich zugenommen. Ein Nord-Südgefälle ist bei den Daten zur Arbeitslosigkeit ebenfalls zu sehen. In den südlichen Regionen Spaniens liegt die Arbeitslosenrate sogar bei über 30 Prozent und damit deutlich über dem Durchschnitt.

21 Monate Rezession

Seit 21 Monaten schrumpft die spanische Wirtschaft und eine Erholung ist angesichts der Schwierigkeiten in der Eurozone nicht in Sicht. Erst vergangene Woche hatte der IWF die Prognose für die spanische Wirtschaft 2013 von Minus 1,5 Prozent auf Minus 1,6 Prozent korrigiert.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

 


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Ausweg aus der Krise durch alternative Bezahlplattform

Das Vertrauen in die Banken und die Politik schwindet zusehends. Die aktuell schwierige wirtschaftliche Lage, welche aufgrund der Covid-19...

DWN
Politik
DWN
Politik
Politik Was wurde mit ihnen gemacht? Tausende unbegleitete Kinder in staatlicher Obhut spurlos verschwunden

Eine aktuelle Recherche führt zu gruseligen Spekulationen. Über 18.000 unbegleitete Kinder und Jugendliche, die sich in staatlicher Obhut...

DWN
Deutschland
Deutschland Statt Helikoptergeld: Wirtschaftsweise fordert Einkaufsgutscheine für Bürger

Mit Blick auf das Anhalten der Pandemie hat sich der „Wirtschaftsweise“ Achim Truger für eine Verlängerung der Wirtschaftshilfen...

DWN
Finanzen
Finanzen Darum sollten Sie Ihren Nachlass rechtzeitig regeln

Niemand denkt gerne an den eigenen Tod. Und doch ereilt er uns irgendwann alle. Vor allem, wenn man selbst Kinder hat, sollte man früh...

DWN
Deutschland
Deutschland So reagieren die Bürger auf den Bundeslockdown: „Ein Infektionsschutzgesetz, das vor Infektionen schützt, wär mal geil“

Auf Twitter sind unter dem Hashtag „#bundeslockdown“ verschiedene Reaktionen zum Bundeslockdown vorzufinden. Während einige noch...

DWN
Politik
Politik Still und leise: EU-Kommission beschließt wirtschaftsfeindliches Umwelt-Regelwerk - in Deutschland kriegt es niemand mit

In seinem großen Gastbeitrag für die DWN analysiert der Leiter der "Akademie Bergstraße", Henrik Paulitz, ein Ereignis, das von den...

DWN
Politik
Politik Neuer Brennpunkt im Nahen Osten: Wer steckt hinter der Palast-Intrige in Jordanien?

Jordanien galt als Stabilitätsanker im Nahen Osten. Doch jetzt könnte ein Umsturzversuch das Land entscheidend destabilisieren - und...

DWN
Finanzen
Finanzen Nach Erdogan-Schlag und Geldwäsche-Vorwürfen bricht der Bitcoin-Kurs um 15 Prozent ein

Viele Kryptowährungen sind am Sonntag durch Gerüchte über ein stärkeres Vorgehen gegen Geldwäsche massiv belastet worden. Zuvor hatte...