Politik

US-Arbeitsmarkt: Zahl der neuen Jobs deutlich unter den Erwartungen

Lesezeit: 1 min
07.04.2012 09:04
Die aktuellen Zahlen vom US-Arbeitsmarkt geben Anlass zur Skepsis: Offenbar ist der wirtschaftliche Aufschwung nicht so einfach zu erreichen. Beobachter rechnen mit weiterem Gelddrucken durch die Fed (QE3).

Nur enttäuschende 120.000 neue Jobs wurden in den USA im März geschaffen. Erwartet hatten die Analysten knapp über 200.000 neue Stellen. Über die Gründe wird gerätselt - allerdings waren die jüngsten Zahlen schon fragwürdig gewesen, weil die staatliche Statistikbehörde über den Trick der saisonalen Bereinigung höhere Werte als die tatsächlichen ausgewiesen hatte.

Nun erwarten Beobachter weitere Maßnahmen durch die US-Notenbank: Auch wenn "QE 3 vielleicht nicht als die allererste Wette erscheint, kann doch nichts mehr ausgeschlossen werden", sagte Michelle Girard dem Nachrichtendienst Bloomberg: "Die Wirtschaft dürfte im Lauf des Jahres doch nicht so stark wie erwartet wachsen, die Effekte im Februar waren offenbar nicht konjunkturbedingt, sondern sind auf das vergleichsweise milde Winterwetter zurückzuführen."

Die US-Arbeitslosenrate sank unterdessen auf 8,3 Prozent. Das ist der niedrigste Wert innerhalb der vergangenen drei Jahre.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Russlands Öl- und Gasvorkommen gehen zur Neige

Die Öl- und Gasvorkommen der Russischen Föderation werden nach offiziellen Angaben bald zur Neige gehen, sagt der russische...

DWN
Finanzen
Finanzen Inflationsschock in den USA: Verbraucherpreise steigen um 4,2 Prozent

Die Furcht vor einer höheren Inflation lastet seit Tagen auf den Aktienmärkten. Nun meldet das Arbeitsministerium die höchste...

DWN
Deutschland
Deutschland Mieter und Vermieter müssen CO2-Sondersteuer bezahlen: „Am Ende der Kanzlerschaft Merkels ist das vermietete Privateigentum in akuter Gefahr“

Die Kosten der neuen Sondersteuer auf das Naturgas CO2 müssen Mieter und Vermieter künftig zu gleichen Teilen bezahlen. Vertreter der...

DWN
Finanzen
Finanzen Alzheimer: So bewahren Sie Freiheit, Finanzen und Lebensqualität trotz Diagnose

Betroffene und Angehörige reagieren zuerst geschockt auf die Diagnose von Alzheimer oder anderen Demenzerkrankungen. Doch gerade in diesen...

DWN
Politik
Politik Der „Great Reset“ ist keine Verschwörungstheorie, sondern eine Realität

Der „Great Reset“ wird in der Öffentlichkeit als Verschwörungstheorie abgetan. Doch das stimmt nicht. Es handelt sich dabei um eine...

DWN
Deutschland
Deutschland Heute vor 72 Jahren: Alliierte Militärgouverneure genehmigen das Grundgesetz

Am 12. Mai 1949 hatten die Militärgouverneure Clay, Robertson und Koenig das Grundgesetz vorbehaltlich der Bestimmungen des...

DWN
Deutschland
Deutschland Drosten: Ohne Corona-Impfung wird man sich "unweigerlich infizieren"

Wer sich gegen eine Impfung entscheide, der werde sich "unweigerlich" mit dem Corona-Virus infizieren, sagte der Virologe Christian...

DWN
Politik
Politik Baerbock will mindestens 2 Prozent der Fläche Deutschlands mit Windkraftanlagen bestücken

Annalena Baerbock zufolge müssen mindestens 2 Prozent der gesamten deutschen Landfläche mit Windkraftanlagen bestückt werden, um das...