Deutschland

Mehr als die Hälfte der Corona-Infizierten in Deutschland wieder genesen: Werden die Beschränkungen bald gelockert?

Die Corona-Lage in Deutschland entspannt sich etwas. Beratungen der Bundesregierung mit den Ländern über eventuelle Lockerungen der Beschränkungen stehen an.
13.04.2020 11:42
Aktualisiert: 13.04.2020 11:42
Lesezeit: 1 min
Mehr als die Hälfte der Corona-Infizierten in Deutschland wieder genesen: Werden die Beschränkungen bald gelockert?
Manchmal hilft Humor. (Foto: dpa) Foto: Travis Heying

In Deutschland ist dem Robert-Koch-Institut (RKI) zufolge mehr als die Hälfte der mit dem Coronavirus infizierten Menschen wieder genesen. Nach den am heutigen Montag veröffentlichten Zahlen haben sich 123.016 Menschen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt - 2.537 mehr als einen Tag zuvor. Wieder gesund sind demnach 64.300 Menschen, das ist ein Anstieg binnen 24 Stunden von mehr als 4.000. Die Zahl der Patienten, die im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gestorben sind, stieg um 126 auf 2.799.

Nach den RKI-Daten sank die Zahl der Neuinfektionen und die der Todesfälle den dritten Tag in Folge. Allerdings wurden an Wochenenden häufig Fälle mit zeitlicher Verzögerung gemeldet.

Am Mittwoch will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in einer Telefonkonferenz mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten. Dann soll auch entschieden werden, ob die Kontakt-Einschränkungen gelockert werden können. Merkel hat erklärt, ein wichtiger Anhaltspunkt werde ein Gutachten der "Forschergemeinschaft Leopoldina" (2008 zur "Nationalen Akademie der Wissenschaften Deutschlands" ernannt) sein. Diese Stellungnahme der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina soll über Ostern fertiggestellt werden. Der "Spiegel" berichtete, nach den Vorstellung der Wissenschaftler könnte der Schulunterricht in den nächsten Wochen wieder aufgenommen werden. Die Öffnung solle sich zunächst auf die Älteren beschränken. Nach dem Bericht plädieren die Forscher auch für den Gebrauch von Atemschutzmasken.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen BYDFi im ausführlichen Test 2026

In deutschsprachigen Krypto-Foren hält sich eine Überzeugung besonders hartnäckig: Börsen ohne KYC-Pflicht sind unseriös, unsicher und...

DWN
Technologie
Technologie KI-Einsatz in Unternehmen: Warum der Produktivitätsschub ausbleibt
19.04.2026

Künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant, doch die wirtschaftlichen Effekte bleiben bislang hinter den Erwartungen vieler Unternehmen...

DWN
Finanzen
Finanzen Chips als neue Anlageklasse: Wie GPUs die Finanzmärkte erobern
19.04.2026

Chips und Rechenleistung rücken zunehmend in den Fokus der Finanzmärkte, da Investitionen in KI-Infrastruktur massiv steigen. Kann die...

DWN
Politik
Politik Staatsschulden: Warum Deutschland über seine Verhältnisse lebt
19.04.2026

Deutschland steckt tief in der Wirtschaftskrise: kaum Wachstum, explodierende Sozialausgaben und eine Politik, die große Reformen scheut...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Schweigepflicht im Job: Diese Regeln gelten wirklich
19.04.2026

Ein kurzer Plausch über den Arbeitsalltag wirkt harmlos, kann aber rechtliche Folgen haben. Denn nicht alles darf nach außen dringen....

DWN
Technologie
Technologie KI-Modelle im Visier von Nachahmern: OpenAI, Google und Anthropic bauen Kooperation aus
19.04.2026

Große KI-Unternehmen verstärken ihre Zusammenarbeit, um ihre Technologien vor unbefugter Nutzung und wachsender internationaler...

DWN
Panorama
Panorama Klimaschutz 2030: Deutschland drohen hohe Strafen
19.04.2026

Deutschland hat sein Klimaziel für das Jahr 2025 knapp erreicht, verliert jedoch deutlich an Geschwindigkeit. Die Treibhausgasemissionen...

DWN
Technologie
Technologie Künstliche Intelligenz außer Kontrolle? Forscherin warnt vor gefährlicher Entwicklung
18.04.2026

Künstliche Intelligenz wiederholt bereits bestehende Fehlinformationen und verstärkt vorhandene Ungleichheiten. Am gefährlichsten ist...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Arbeitsmarkt unter Druck: Kosten der Arbeitslosigkeit steigen dramatisch an
18.04.2026

Der deutsche Arbeitsmarkt steht unter erheblichem finanziellem Druck. Nach aktuellen Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und...