Studie: Treuhand verkaufte produktive Firmen vor allem an den Westen

 

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16.09.2020 11:23
Bei der Privatisierung der ostdeutschen Unternehmen nach 1990 verkaufte die Treuhand produktivere Firmen häufiger und rascher und bekam dafür mehr Geld. Gleichzeitig übergab sie diese Unternehmen mit höherer Wahrscheinlichkeit an westdeutsche Investoren. „Gerade produktive DDR-Firmen blieben seltener in ostdeutschem Eigentum“, schreiben ifo-Forscher Lukas Mergele, Moritz Hennicke (Freie Universität Brüssel) und Moritz Lubczyk (ZEW) in einer Studie.
Studie: Treuhand verkaufte produktive Firmen vor allem an den Westen
12.04.2012, Leipzig: Der Schriftzug «Die Treuhand informiert» steht auf einem alten Pavillon. (Foto: dpa)
Foto: Jan Woitas

Lesen Sie in diesem Artikel:

  • Wie westdeutsche Unternehmen von der Treuhand profitierten
  • Wie der DDR-Firmenbesitz von Ost nach West abgewickelt wurde
  • Ob produktive DDR-Firmen geschlossen wurden
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