Deutschland

Spahn: Corona kommt noch 2021 weitestgehend unter Kontrolle

Lesezeit: 1 min
30.01.2021 16:16
Laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn werden "wir" die Corona-Pandemie im Laufe des Jahres unter Kontrolle bekommen.
Spahn: Corona kommt noch 2021 weitestgehend unter Kontrolle
Jens Spahn, Bundesminister für Gesundheit, am Freitag in der Bundespressekonferenz. (Foto: dpa)

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn äußert sich verhalten optimistisch über den Verlauf der Corona-Pandemie und erwartet, dass sie im kommenden Jahr praktisch unter Kontrolle ist. "Einen zweiten Jahrestag wird es in dieser Form nicht geben", sagte der CDU-Politiker gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

"Im Lauf des Jahres werden wir die Pandemie weitestgehend unter Kontrolle bekommen – durch die Impfungen und durch die Möglichkeit, das Vakzin an Mutationen anzupassen", so Spahn. Es sei enorm, dass innerhalb nur eines Jahres ein neuer Impfstoff entwickelt worden sei und der Aufbau der komplexen Produktion innerhalb weniger Monate gelinge. Spahn lobte die Leistungen der Länder und Kommunen beim Aufbau der Impfzentren: "Das ist alles generalstabsmäßig organisiert, da funktioniert die Verwaltung richtig gut."

Verwundert zeigte er sich über die Schärfe der Kritik am schleppenden Impfbeginn. "Nachdem wir wochenlang über die Impfreihenfolge und Knappheit am Anfang diskutiert haben, hätte aus meiner Perspektive jedem klar sein müssen, dass das einige Zeit dauern wird." Dennoch verstehe er die Enttäuschung und wolle nichts schönreden. Es bleibe Ziel der Bundesregierung, dass jeder aus der höchsten Risikogruppe der über 80-Jährigen bis Ende März geimpft sei. Das hänge jedoch von den Lieferungen aus dem europäischen Impfstoff-Kontingent ab.


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik „Sippenhaft“: Kommt ein EU-Einreiseverbot für russische Staatsbürger?

Sieben Sanktionspakete hat die EU bereits gegen Russland verhängt. Bislang mit überschaubaren Folgen für das Land. Nun steht eine neue...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutschlands Gas-Vorräte reichen weniger als drei Monate

Selbst wenn es Deutschland gelingen sollte, seine Reserven vollständig zu füllen, reicht das Gas nicht einmal drei Monate, falls Russland...

DWN
Deutschland
Deutschland Energie-Krise: Gazprom kündigt massiven Preisanstieg an

Der russische Staatskonzern Gazprom kündigt für den späten Herbst neue Preissteigerungen an. Das befeuert die Inflation in Deutschland.

DWN
Finanzen
Finanzen So proftitieren Sie mit den richtigen Aktien von der Energie-Krise

Energie-Aktien - ja oder nein? Es lohnt sich, einen Blick in die zweite Börsenliga zu werfen.

DWN
Politik
Politik Polen rüstet sich mit Waffen aus Südkorea auf

Nachdem Polen Waffensysteme an die Ukraine abgegeben hat, hat Südkorea jetzt mit Deutschlands Nachbarn seinen größten jemals getätigten...

DWN
Deutschland
Deutschland (K)eine freie Entscheidung? Verfassungsgericht entscheidet zur Masern-Impfpflicht

Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit, wie viele glauben. Seit März 2020 gibt es eine Impfpflicht, die vor allem bei den Kleinsten...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Schmelzhütten in Europa müssen Produktion einstellen

Am Dienstag hat schon eine holländische Zinkhütte wegen hoher Energiekosten die Einstellung der Produktion angekündigt. Nun trifft es...