Finanzen

So massiv beeinflussen Kredite das globale Wirtschaftssystem

Langfristig ist die Produktivität wichtig für das Wachstum einer Wirtschaft. Kurzfristig jedoch spielen Kredite die größere Rolle. Im zweiten Teil dieser Serie beleuchten wir verschiedene Schuldenzyklen und Möglichkeiten des Schuldenabbaus.
03.12.2021 11:26
Aktualisiert: 03.12.2021 11:26
Lesezeit: 1 min
So massiv beeinflussen Kredite das globale Wirtschaftssystem
Der kurzfristige Schuldenzyklus wiederholt sich über Jahrzehnte immer wieder, wobei jeder Zyklus mehr Wachstum und auch mehr Schulden hervorbringt. Das liegt vor allem an der Neigung der Menschen, sich mehr Geld zu leihen, als sie zurückzahlen können. (Foto: Pixabay)

Ray Dalio gilt am Finanzmarkt als Investment-Legende und hat sich über die Jahre den Ruf erarbeitet, wirtschaftliche Trends und Zyklen im Voraus zu erkennen. So erkannte er unter anderem die Finanzkrise von 2008 früher als andere Marktteilnehmer. Basierend auf seinen Thesen haben wir uns im ersten Teil unserer Serie „Wie funktioniert unser Wirtschaftssystem?“ mit Transaktionen, Märkten und dem Wesen des Kredits beschäftigt.

Langfristig ist Produktivität wichtig für das Wachstum einer Wirtschaft. Kurzfristig jedoch spielen Kredite die größere Rolle. Denn die Produktivität der Wirtschaft wächst auf lange Sicht ungefähr gleich. Es gibt keine großen Schwankungen bei Innovationen. Dagegen erlauben Kredite einer Wirtschaft auch kurzfristige Wachstumsschübe. Kredite erlauben es einer Gesellschaft kurzfristig mehr zu konsumieren als zu produzieren. Darauf folgt jedoch auch eine Phase, in der die Gesellschaft weniger konsumieren kann als sie produziert, um die Schulden zurückzuzahlen. Daraus ergeben sich zwei Schuldenzyklen, die die Wirtschaft maßgeblich beeinflussen: der kurzfristige und der langfristige Schuldenzyklus. Diese beiden Zyklen sorgen für starke Schwankungen in der Wirtschaft mit den uns bekannten Auswirkungen von Konjunktur und Rezession. Werfen wir also einen genaueren Blick auf diese beiden Zyklen.

Lesen Sie den ganzen Artikel auf „Altersvorsorge neu gedacht“, dem Ratgeber für Vorsorge und Geldanlage.

X
DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

Altersvorsorge Neu Gedacht

***

Altersvorsorge-neu-gedacht.de ist eine Publikation von Bonnier Business Press Deutschland und ist Ratgeber zu den Themen Vorsorge und Geldanlage.

DWN
Finanzen
Finanzen Investieren für Kinder: Diese Entscheidungen können teuer werden
15.07.2026

Beim Ansparen für ein Kind hängt das Ergebnis nicht allein von der Rendite der Anlage ab. Es ist ebenso wichtig, auf wessen Namen das...

DWN
Finanzen
Finanzen Rheinmetall-Aktie kaufen? Der Superzyklus steht erst am Anfang
15.07.2026

Der Wert der Rheinmetall-Aktie hat sich seit 2022 bereits vervielfacht. Russlands Krieg gegen die Ukraine, Europas Aufrüstung und...

DWN
Politik
Politik Trump droht Iran mit Angriffen auf zivile Infrastruktur
15.07.2026

Der US-Präsident droht dem Iran erneut mit Angriffen auf Brücken und Kraftwerke. Ob die iranische Führung einlenkt und Verhandlungen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Russische Wirtschaft: China legt den Kreml an die technologische Leine
15.07.2026

Russland pumpt Milliarden in seine Rüstungsindustrie, doch die Wirtschaft schrumpft, die Inflation steigt und die Devisenreserven...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Chinas Wirtschaft gerät ins Stocken: Experten zweifeln an den Zahlen
15.07.2026

Chinas Wirtschaft wächst weiter, doch hinter den offiziellen Zahlen zeigen sich immer tiefere Risse. Während Exporte und KI die...

DWN
Finanzen
Finanzen ASML-Aktie überrascht mit starken Quartalszahlen
15.07.2026

Die ASML-Aktie setzt ihren Höhenflug fort: Der Chipausrüster hebt nach überraschend starken Quartalszahlen erneut seine Prognose an und...

DWN
Finanzen
Finanzen Aktienrenditen: Warum die Rekordbörsen zur Gefahr werden
15.07.2026

Die Börsen steigen, die Rekorde fallen und künstliche Intelligenz treibt die Kurse weiter nach oben. Doch je höher die Bewertungen...

DWN
Finanzen
Finanzen Paypal-Aktie: Stripe und Advent wollen Bezahldienst kaufen
15.07.2026

Die angeschlagene Paypal-Aktie rückt plötzlich wieder ins Rampenlicht: Ein milliardenschweres Übernahmeangebot von Stripe und Advent...