Finanzen

EZB-Chefin Lagarde verspricht: „Werden alles Nötige im Kampf gegen Inflation tun“

„Wir werden alle nur nötigen Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass wir unser Inflationsziel von zwei Prozent mittelfristig erreichen“, so EZB-Chefin Christine Lagarde.
14.01.2022 17:00
Lesezeit: 1 min
EZB-Chefin Lagarde verspricht: „Werden alles Nötige im Kampf gegen Inflation tun“
EZB-Chefin Christine Lagarde, lacht am 26.01.2018 bei der jährlichen Tagung des Weltwirtschaftsforums (WEF) im Konferenzzentrum in Davos (Schweiz). (Foto: dpa) Foto: Laurent Gillieron

Im Kampf gegen die hohe Inflation will die EZB laut ihrer Präsidentin Christine Lagarde ihr Möglichstes tun. „Wir werden alle nur nötigen Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass wir unser Inflationsziel von zwei Prozent mittelfristig erreichen“, betonte sie auf der Konferenz der Ausschüsse für Unionsangelegenheiten der Parlamente der EU (Cosak).

Die Europäische Zentralbank stehe unerschütterlich zu ihrem Preisstabilitätsziel. Es sei zu erwarten, dass die Treiber der Teuerung im Laufe des Jahres nachließen. Der EZB-Rat sei auf der jüngsten Sitzung zu dem Schluss gekommen, dass weiterhin eine laxe geldpolitische Linie nötig sei, damit sich die Teuerungsrate mit der Zeit auf dem Zielwert einpendeln könne.

Die Inflation im Euro-Raum war im Dezember überraschend auf ein erneutes Rekordhoch gestiegen. Angetrieben von teurer Energie kosteten Waren und Dienstleistungen durchschnittlich 5,0 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Finanzielle Freiheit braucht einen starken Partner

Vermögen eröffnet Möglichkeiten – und bringt zugleich Entscheidungen mit sich: Wie lässt sich das Erreichte bewahren, gezielt...

 

DWN
Politik
Politik Analyse: Europa steht geschlossen gegen China, verschärft aber den Konflikt um den Milliardenhaushalt
16.10.2026

Die EU sieht erste Fortschritte im Handelskonflikt mit China. Doch das Defizit wächst weiter, und Brüssel bereitet bereits neue...

DWN
Politik
Politik Deal um Verbrenner-Aus: Deutschland und Frankreich haben sich geeinigt
16.10.2026

Deutschland setzt sich dafür ein, dass weiter Neuwagen mit Verbrennungstechnologie zugelassen werden können. Frankreichs Präsident...

DWN
Finanzen
Finanzen Unser neues Magazin ist da: Steigende Zinsen, nervöse Börsen – Chancen für Ihr Kapital
16.10.2026

Das eigene Vermögen soll Sicherheit geben. Doch steigende Zinsen und nervöse Märkte machen derzeit Anlageentscheidungen schwieriger. Wer...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft IWF-Warnung: Warum der KI-Boom eine neue Krise auslösen könnte
16.10.2026

Die Weltwirtschaft wächst, doch unter der Oberfläche braut sich eine gefährliche Mischung zusammen: Staaten häufen Rekordschulden an,...

DWN
Finanzen
Finanzen Goldpreis-Prognose: Einer der größten Käufer beginnt zu verkaufen
16.10.2026

Jahrelang kauften Zentralbanken Gold in außergewöhnlichem Umfang. Nun schlägt mit Kasachstan einer der größten Käufer einen anderen...

DWN
Politik
Politik Frühstartrente: Bundestag entscheidet über zehn Euro für Kinder
16.10.2026

Mit der Frühstartrente will der Staat Kindern monatlich zehn Euro für ein langfristiges Aktiendepot geben. Wer zuerst von der...

DWN
Politik
Politik Wer ist wer in den Kriegen im Nahen Osten
16.10.2026

Zehn Punkte zu Staaten, Rebellen und politischen Gruppen, die für Kriege, Lieferwege und Energiepreise entscheidend sind.

DWN
Politik
Politik Energiewende: CO2-Preis soll stabil bleiben im nächsten Jahr
16.10.2026

Der CO2-Preis, der Heizen und Tanken teuer macht, soll mit dem Jahreswechsel nicht steigen. Das soll Verbraucher vor Preissprüngen...