Politik

Reduzierung Körperschaftsteuer: Union will Senkung vorziehen

Wie kann die Krise der deutschen Wirtschaft in diesem Jahr beendet werden? Das ist ein Hauptthema der Partei- und Fraktionsklausuren zum Jahresauftakt. Jetzt legt die CDU ihre Vorschläge vor.
07.01.2026 13:01
Lesezeit: 1 min

Auch CDU will Senkung der Körperschaftsteuer vorziehen

Die CDU will die für 2028 geplante stufenweise Reduzierung der Körperschaftsteuer vorziehen, um die Wirtschaft weiter zu entlasten. Voraussetzung sei aber, dass die Haushaltssituation von Bund und Ländern es zulässt, heißt es in einem Papier, das der CDU-Vorstand auf seiner am Freitag beginnenden Klausurtagung in Mainz beschließen will.

Zudem macht sich die Parteiführung für eine Vereinfachung der Gewerbesteuer, eine Senkung der Einkommensteuer für kleine und mittlere Einkommen zur Mitte der Legislaturperiode und Steuerfreiheit für Überstundenzuschläge stark. Die Reduzierung der Stromsteuer für alle will die CDU schnellstmöglich umsetzen.

Auch CSU für Vorziehen der Steuersenkung

Auch die CSU-Landesgruppe im Bundestag hatte bei ihrer Klausurtagung im bayerischen Kloster Seeon für eine vorgezogene Senkung der Körperschaftsteuer auf den 1. Juli 2026 ausgesprochen, „sofern hierfür die erforderlichen finanziellen Spielräume bestehen“.

CSU-Chef Markus Söder hatte sogar eine Senkung rückwirkend ab dem 1. Januar 2026 ins Spiel gebracht. In einer internen Sitzung bezifferte Söder dem Vernehmen nach hierfür Kosten von 4,6 Milliarden Euro. Im Koalitionsvertrag haben sich Union und SPD auf eine Senkung der sogenannten Körperschaftsteuer in fünf Schritten um jeweils einen Prozentpunkt beginnend mit dem 1. Januar 2028 geeinigt.

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