Zentralbank: Spanien nun offiziell in einer Rezession
Die spanische Wirtschaft ist in den ersten drei Monaten des Jahres in eine Rezession gerutscht, erklärt die spanische Zentralbank. Das Wachstum ist erneut stark zurückgegangen. Die Situation für das Land verschlechtert sich.
Die Unsicherheit der Investoren erhält nach und nach mehr Futter. Am Montag kündigte die spanische Zentralbank an, dass das Wachstum des Landes im ersten Quartal des Jahres 2012 erneut geschrumpft ist. Das Land befindet sich spätestens seit Jahresbeginn in einer Rezession. Gegenüber dem Vorquartal fiel das BIP Spanien um 0,4 Prozent und bereits im vorvergangenen Quartal schrumpfte die Wirtschaft um 0,3 Prozent.
Spaniens Regierung versucht derzeit, mit immer neuen Ankündigungen von weiteren Einsparungen das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen (hier). Doch die Zinssätze für spanische Anleihen befinden sich weiter auf beunruhigend hohem Niveau (hier). Der hohe Anteil der schlechten Kredite in den Bilanzen der spanischen Banken und die Verschuldung des Landes machen Spanien derzeit zum nächsten Wackelkandidaten -selbst ein Bailout wird diskutiert. Besonders, wenn sich die wirtschaftliche Situation im Land verschärft, könnte dies ein Eingreifen notwendig machen – zumal die spanische Regierung selbst der eigenen Wirtschaft den Geldhahn zudreht (hier).

Nicht verzagen, Schäuble fragen: “…Spanien ist auf einem guten Weg…”
Entweder, Schäuble ist von keiner Ahnung getrübt (und das wird wohl niemand glauben) oder Schäuble kann nur noch als kriminell bezeichnet werden und mit ihm vermutlich weite Teile unserer Politikerszene.
Den Euro endlich beerdigen, tot ist er längst.
Die EU gleich mit zu Grabe tragen.
Die Finanzmafia, sprich “systemische Banken” ( heißen wohl so, damit es niemand versteht) gehören ebenfalls abgewickelt, pleite sind die sowieso auch längst.
Nur so ist Europa noch zuretten.
Konkurrierende nationale Währungen, nationale Verantwortung, statt dessen, und neue Politiker, und eine neue Generation von Journalisten, die diese Berufsbezeichnung auch verdienen.
Wenn hier von Journalisten die Rede ist, sind nicht die Redakteure von DMN und DWN gemeint. Danke an diese und alle, die ähnlich unabhängig arbeiten und offen und neutral berichten.
Es lohnt sich einfach nicht, sich dem Mr. Market in den Weg zu stellen. Irgendwann drückt er einen zur Seite und holt dann alles aufgestaute in einem Rutsch nach. Das mussten selbst der ehemalige Ostblock und China einsehen. Derzeit regieren in Europa neunmalkluge Politiker, die es auch noch lernen werden. Die Zeche zahlen allerdings die Völker.
Selbst ein Bailout wird diskutiert, da staune ich aber. Das hat der Bunddeshosenanzug aber sicher noch nicht mitgekriegt, sonst wäre sie doch schon mit einem Lastwagen voller Euronen in Richtung Spanien unterwegs.
Aber wenn das jetzt schon hinter vorgehaltener Hand diskutiert, sind wir dem Ende wohl schon sehr nahe.