Risiko für deutsche Exportunternehmen: Chinas Außenhandel geht zurück

Im Juni zeigten die chinesischen Importe ein deutlich geringeres Wachstum. Die Nachfrage der chinesischen Konsumenten und Unternehmen hat abgenommen. Der Außenhandelsüberschuss stieg deutlich auf 31,7 Milliarden Euro. Für die deutsche Exportwirtschaft bedeutet dies einen geringeren Absatz.

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Die Entwicklung der chinesischen Konjunktur ist angesichts der Rezession in der EU und dem Wachstumsrückgang der USA von großer Bedeutung – für die Weltwirtschaft und insbesondere für Deutschland. Doch die neuesten Daten der Zollverwaltung des Landes zeigen, dass sich auch die chinesische Wirtschaft weiter abkühlt. Die Exporte stiegen zwar im Juni um 11,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr, aber im Mai konnten sie mit 15,3 Prozent ein deutlich größeres Wachstum verbuchen. Ein ähnliches Bild zeigte sich bei den chinesischen Importen. Diese legten im Juni nur mehr 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu, im Mai war noch ein Plus von 12,7 Prozent erreicht worden.

Zwar wachsen die Importe und Exporte noch, aber das Wachstum verlangsamt sich doch deutlich. Aufgrund der stark gesunkenen Importe verdoppelte sich so der Außenhandelsüberschuss gegenüber dem Monat Mai auf 31,7 Milliarden Dollar. Der Rückgang des chinesischen Wachstums dürfte besonders die deutsche Exportwirtschaft spüren. Nach der gesunkenen Nachfrage aus der EU, hatte vor allem die chinesische Nachfrage die deutschen Exporte gestützt. Auto- und Maschinenbauer profitierten vom chinesischen Markt.

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