USA: Zahl der Arbeitslosen steigt überraschend an

In der vergangenen Woche ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA auf saisonal bereinigt 372.000 angestiegen. Dies überstieg deutlich die Erwartungen. Die Arbeitslosigkeit stieg auf 8,3 Prozent an. Der Druck auf Präsident Obama und die Fed wächst.

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Die zweite Woche in Folge ist in den USA die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe angestiegen. Saisonal bereinigt haben sich 372.000 Amerikaner zum ersten Mal arbeitslos gemeldet. Ab 400.000 spricht man in den USA von einer Rezession. Die Arbeitslosenquote stieg demnach auf 8,3 Prozent an, berichtet Bloomberg. Die schlechten Daten des Labor Department nähren die Befürchtungen, dass die amerikanische Wirtschaft nicht den gewünschten Schwung aufnehmen kann. Ökonomen hatten mit 365.000 Erstanträgen gerechnet.

Die europäische Schuldenkrise, die Verlangsamung des wirtschaftlichen Wachstums in China und die Unsicherheiten bezüglich der ungelösten Lage in Syrien hindern die amerikanischen Unternehmen daran, zu investieren. Die steigenden Öl- und Benzinpreise, die hohe Arbeitslosigkeit und die schwächelnde amerikanische Wirtschaft treiben Präsident Barack Obama nun angesichts der anstehenden Wahlen immer stärker in die Ecke. Die US-Notenbank Fed hat zwar am Mittwoch abermals eine neue Geldschwemme zur Ankurbelung der Konjunktur in Aussicht gestellt (hier), doch viele Analysten kritisieren die Zurückhaltung der Fed.

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