Wegen Krise: Unternehmen fahren Neueinstellungen und Investitionen zurück

Die schlechten Konjunkturaussichten verunsichern die deutschen Unternehmen. Sie fahren die Investitionen zurück und stellen weniger neue Mitarbeiter ein. Dem DIW zufolge verliert die Konjunktur in Deutschland weiter an Schwung.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Sowohl die Unternehmen (hier) als auch die Konsumenten rechnen damit, dass das deutsche Wirtschaftswachstum in den kommenden Monaten weiter nachlassen wird (hier). Die unruhige Lage in der Eurozone, die schwächelnde chinesische Wirtschaft und die sich zusammenbrauende Krise in den USA (mehr hier) erhöhen zunehmende die Unsicherheit der deutschen Unternehmen bezüglich der Konjunkturaussichten für die deutsche Wirtschaft.

Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Mittwoch mitteilte, zögern die deutschen Firmen entsprechend bei den Neueinstellungen. So sei die Nachfrage nach Arbeitskräften im September weiter zurückgegangen. „Angesichts abgeschwächter Konjunkturerwartungen zeigen sich die Unternehmen insgesamt vorsichtiger, was weitere Neueinstellungen angeht“, heißt es von der BA. Der BA-Stellenindex sank um weitere zwei Punkte auf 161 Zähler und liegt damit 11 Punkte unter dem Niveau vom vergangenen Jahr, wenngleich die Nachfrage nach Arbeitskräften immer noch auf hohem Niveau liege. Zwar gebe es noch einen großen Bedarf an Mitarbeiter bei Zeitarbeitsfirmen, im Groß- und Einzelhandel oder auch bei Bauinstallationsfirmen, allerdings „wird auch bei der Betrachtung nach Branchen deutlich, dass der Nachfragehöhepunkt überschritten ist“.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) rechnet ebenfalls damit, dass die Konjunktur in Deutschland weiter an Schwung verliere. Die Aussichten würden jedoch zum Jahreswechsel hin besser werden.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***

media-fastclick media-fastclick