Barclays Banker geht auf chinesische Bauarbeiter los, nennt sie „Tiere“

Aus Wut über Baustellen-Lärm drohte ein Barclays Banker chinesischen Bauarbeitern, ihr Haus nieder zu brennen und beleidigte sie auf’s Härteste. Sein Wutanfall kostete ihn nun höchstwahrscheinlich seine leitende Funktion in dem Unternehmen. Mit Video.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Aktuell: Ringier widerspricht NZZ: Steinbrück hat Honorar gespendet

In Singapur ist vergangenen Monat ein leitender Trader von Barclays mit einer Handy-Kamera dabei gefilmt worden, wie er sich maßlos und völlig übertrieben über Baulärm in seiner Nachbarschaft aufregte. “I’m gonna go after you. I’m gonna burn your f**cking house down, beschimpfte Olivier DesBarres die Bauarbeiter. „I’m going to go after you. I’m going to burn your f**cking house down with your f**cking people in it”, schrie er einem der Anwesenden zu. „I will find your f**cking family. I can find it very easily — I’m a man with resources.”

Nachdem DesBarres bemerkte, dass einer der Arbeiter ihn mit einer Handy-Kamera aufnimmt, rastete er erst richtig aus. „You’re filming me? You think that’s good? Put your f**cking phone down because I’m going to wait for you to come out and take that phone and shove it up your f**cking ass.”, schrie DesBarres in Shorts und Sandalen. Wenig später nahm er zudem ein Stück Blech und schleuderte es auf der Baustelle herum. Das Blech gefährdete „fast das Leben zweier Arbeiter“, schilderte der Bauarbeiter, der die Situation filmte, der Huffington Post. Es soll nicht das erste Mal gewesen sein, dass sich Olivier DesBarres derartig auf der Baustelle aufführte.

Olivier Desbarres, der früher bei Credit Suisse gearbeitet hatte, und der Leiter von Barclays FX strategy in Asien war, ist nun nach dem Bekanntwerden dieses Wutanfalls nicht mehr bei Barclays. Ob er selbst gegangen ist oder gefeuert wurde, ist nicht bekannt.

Weitere Themen

Sozialverband: Deutsche werden sich Zuschussrente nicht leisten können
Zu viel Betrug: Brüssel straft österreichische Bauern ab
Vermögenssteuer wird zur massiven Belastung für den Mittelstand

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***

media-fastclick media-fastclick