Warnung: Mineralöl in Advents-Kalender Schokolade gefunden

Bei 24 getesteten Advents-Kalendern wurden Rückstände von Mineralölen festgestellt, warnt die Stiftung Warentest in ihrer neuesten Studie. Kalender von Aldi, Friedel und der Schlümpfe-Adventskalender sind betroffen.

Ihren XING-Kontakten zeigen

Aktuell: Nach Obama-Sieg: Texas will aus den Vereinigten Staaten austreten

Die weihnachtliche Vorfreude wird den deutschen Eltern in diesem Jahr deutlich vermiest. Die Stiftung Warentest hat in der Schokolade von 24 Advents-Kalendern Rückstände von Mineralöl und ähnlichen Substanzen nachgewiesen (zur Studie – hier). Damit enthält jeder, der getesteten Kalender, gesundheitsschädliche Stoffe. Bei neun Kalendern wurden sogar aromatische Mineralöle festgestellt, die besonders schädlich für die Gesundheit seien. Sie fördern wahrscheinlich das Krebsrisiko, teilte die Stiftung Warentest mit.

Besonders hoch waren die Gehalte an aromatischen Mineralölen in den Kalendern von Arko, der Confiserie Heilemann und Rausch. Substanzen, die das Krebsrisiko erhöhen, haben nichts in Lebensmitteln zu suchen, so die Stiftung Warentest. Sie rät deshalb vom Verzehr solcher Schokolade ab. Auch nicht-aromatische Mineralöle fanden sich in der Schokolade. Neben den genannten Produkten wiesen auch die Kalender von Friedel, Reichsgraf von Aldi (Nord) und Mega Bloks (die Schlümpfe) davon hohe Werte auf.

Bei der Geruchs- und Geschmacksprüfung auf Fremdnoten fiel auf, dass die Schokoladen von 7 der 24 Kalender sehr leicht bis deutlich nach Pappe schmeckten. Bei einigen Produkten zerging die Schokolade auch nicht auf der Zunge, sondern schmolz nur langsam ab. Das spricht für nur einfache Schokoladenqualität. Zudem enthalten die großformatigen Kalender relativ wenig Schokolade. Die meisten getesteten Kalender verbargen nur insgesamt 75 Gramm hinter den Türchen – das ist nicht einmal eine Tafel Schokolade.

Die Gründe für die Mineralölreste sind vermutlich die Verpackungen. Dar Karton aus dem die Advents-Kalender produziert werden, wird oft aus Recycling-Papier hergestellt, das mit mineralölhaltigen Farben bedruckt ist. Aber auch die Schmieröle aus den Produktionsmaschinen tragen zu den hohen Mineralölwerten bei. Die EU hat noch keine Grenzwerte festgelegt, da Wissenschaftler schwer abschätzen können, wie stark Mineralöle den Menschen gefährden. In Tierversuchen konnten allerdings schon gesundheitsschädigende Wirkungen nachgewiesen werden.

 

Weitere Themen
Katalonien: Unabhängigkeit könnte Spanien in die Pleite treiben
Draghi: Ohne EZB-Intervention wäre es zum Crash gekommen
EU-Verschwendung: 150.000 Euro für Ausstellung zur „sozialen Relevanz von Kaffee“

Kommentare

Dieser Artikel hat 8 Kommentare. Wie lautet Ihrer?

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

 Zeichen übrig

    • Beobachter sagt:

      Leute kauft Adventskalender – der Rohölpreis wird steigen….

      • heide sagt:

        @ beobachter, k. schaller, Quo Vadis

        liest sich lustig, ist es aber nicht ! schon gar nicht, da kinder betroffen sind.

        auch bei nudeln von barilla gab es vor einigen monaten mineralöl in der verpackung und in der folge in den nudeln.
        also hübsch selber machen oder in folie kaufen und zu hause sofort umverpacken…

      • nora sagt:

        …hat jemand getestet ob die Schokolade auch brennt?

    • k. schaller sagt:

      Dann wird das Adventgeschäft wie geölt laufen, positiv denken ist unabdingbar
      in dieser Zeit.

    • QuoVadis sagt:

      “Mineralöl in Advents-Kalender Schokolade”

      Ich habe mich schon gewundert, warum die Dinger so teuer sind.

    • Bismark sagt:

      Schulkollaps.
      Warum die Bildung in Deutschland vor der Katastrophe steht

      Wenn überhaupt, dann wäre heute von einer „Bildungskatastrophe“ zu sprechen. Die Meldungen sind alarmierend: Von den PISA-Ergebnissen bis zum Scheitern der Bologna-Reform, vom wachsenden Prozentsatz der Analphabeten bis zur hohen Zahl der Studienabbrecher, von der Scheinakademisierung aller möglichen Ausbildungsgänge bis zur Ahnungslosigkeit der Absolventen, von der Unbeschulbarkeit bis zur Wohlstandsverwahrlosung, von kollabierenden „Brennpunkt“-Schulen bis zum skandalösen Stand des Unterrichtsausfalls, von der Inflation guter Noten bis zu den fatalen Folgen der „Gluckenpädagogik“ („keiner darf zurückbleiben“), von der Anarchisierung der Rechtschreibung bis zur Unfähigkeit des Lehrlings, die „bürgerlichen Rechenarten“ anzuwenden. Fast alle sind sich einig über den Ernst der Lage, trotzdem geschieht nichts. Einer der Gründe dafür ist die Unübersichtlichkeit der Lage. Das Institut für Staatspolitik versucht mit seiner neuen Studie wenigstens auf einem – dem zentralen – Feld der Bildungspolitik Abhilfe zu schaffen. Unter dem Titel „Schulkollaps“ geht sie der Frage nach, wie das beste Schulsystem derart verfallen konnte, wo die Verantwortlichen sitzen, wer ein Interesse daran hat, die Misere zu verlängern, was man tun kann, um Abhilfe zu schaffen.

      http://www.staatspolitik.de/

      Jede Schulreform der letzten Jahre hat das Niveau nach unten gedrückt!
      Und das ist politisch so gewollt.
      Dumme Untertanen lassen sich einfacher regieren!

      • bürste sagt:

        >> Jede Schulreform der letzten Jahre hat das Niveau nach unten gedrückt!
        Und das ist politisch so gewollt.
        Dumme Untertanen lassen sich einfacher regieren! <<

        Politisch gewollt,
        also von Außen auf diktierter politische Wille war es,
        nach der "Wiedervereinigung" 1991, das Bundesdeutsche Bildungssystem,
        in Ostdeutsche Verantwortung zu übertragen,
        (ebenso die Verkennung der Realität der Agierenden, Verleugnen der Tatsachen, heute so, wie vor 20 Jahren und mir völlig Unverständlich wie man das macht, einzig durch Verachtung des Klassenfeindes?)
        wohl wissend,
        der gegensätzlichen Ausrichtung der Bildungssysteme,
        die Grundlagenbildung im Gegensatz
        zu funktionieren im hierarchischen System mit Einzelfalllösungen,
        die überall die Grenzen dieses Systems verdeutlichen, neben der Bildungskatastrophe, D-Bahn, D-Post, Arbeits & Soziales (dort wird der ganze Sozialbereich um Caritas, Diakonie eine Riesen Mafia noch verheimlicht, dank der Presse u. Journalisten, den Nachrichtensperren allen negativen Schlagzeilen gegenüber)
        alles um Altenpflege/Pflegeversicherung,
        in allen Bereichen herrschen die selben Zustände,
        die ein Jeder bei Karstadt von 2002 – 2009 mit erlebt hatte, wobei der Umbau auf Ostmitarbeiter bereits 2004 abgeschlossen war und dann, ohne weitere Veränderungen, in diesem völlig desolaten Zustand, bis 2009 weiter geführt wurde.
        Dort sind die Grenzen der Ostbildung überall zu erkennen,
        man kann Systeme immer weiter minimalisieren, um durch scheinbare Kontrolle zu rationalisieren, scheitert aber an der fehlenden, nicht gewollten Verantwortung des Einzelnen, dem Mitdenken, der Eigenverantwortung.

        Auffallen tut es dort, wo funktionierende System wie die aufgezählten, immer weiter ruiniert werden.
        Ein Land in dem Bildung, Wissen aneigenen, Fortbildung unter Strafe stand im Strafgesetzbuch!

        Diese Ministerien, Bildung, Arbeit, Gesundheit, ua. die sich zu riesigen Kollektiven aufgebläht haben,
        die nur die eigene Ideologie in ihren Reihen zulassen, blockieren sich aus sich heraus, mit nie dagewesene finanzielle Ausstattung und den schlechtesten jemals gemessenen Ergebnis
        zB. Krankenhäuser auf dem 14 Platz, gleich hinter Tschechien!

        Ja, das ist von Außen so Auf-diktiert worden, als Voraussetzung zur "Wiedervereinigung" aber diese Politiker haben das bewusst hingenommen, und tun dies heute immer noch,
        wie ein CSU Horst Seehofer erst kürzlich bekundet hatte!

        Das sind Griechenland Zustände im eigenen Land und es ist noch gar nicht,
        über das Leistungsniveau Ost von 40% – 75% gesprochen worden
        und den massiven Subventionen um die Systeme zu finanzieren.

        wollen, und "learning by doing" reichen einfach nicht aus,
        um ein Industrieland am funktionieren zu halten! dazu gehört Wille und umfängliche Weiterbildung

        die Verantwortlichen sitzen in der Politik und haben ihre Schäfchen im trockenen,
        die Zerstörung der Gesellschaft geht doch immer weiter,
        durch Überfremdung und GENDER Wahn !!
        eine völlige Vernichtung als Ziel – Geistiger Genozid! und …