Danke, Bernanke! Goldman-Chef Blankfein erhält 19 Millionen Dollar Bonus

Die Investment Bank Goldman Sachs hat Ende 2012 ihr gewinnträchtigstes Quartal seit drei Jahren eingefahren. Dank des geschenkten Geldes der US-Notenbank konnte Goldman-Chef Blankfein seinen Jahres-Bonus verdoppeln.

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Durch das geschenkte Geld von Fed-Chef Ben Bernanke hat die Investment-Bank Goldman Sachs ein erfolgreiches Krisenjahr Geschäftsjahr 2012 hingelegt. Folgerichtig hat der Chef von Goldman Sachs, Lloyd Blankfein, für das Jahr 2012 einen Bonus von 13,3 Millionen Dollar erhalten.  Im Krisenjahr 2011 erhielt der Top-Manager sieben Millionen Dollar zusätzlich durch die Ausübung einer Aktien-Option.

Den Großteil seines Gewinns, etwa 70 Prozent, bekommt Blankfein in Wertpapieren. Berechnungen der FT zufolge beläuft sich die Gesamtsummer der Bonuszahlungen inklusive der Bargeldzahlung sogar auf 19 Millionen Dollar. Das „normale“ Jahresgehalt in Höhe von zwei Millionen ist in dieser Kalkulation noch nicht berücksichtigt.

Die Investment Banken profitieren von der Geldschwemme der großen Zentralbanken in den USA (mehr hier), Europa und Japan (hier). Zuletzt häuften sich die Quartalsmeldungen mit Rekordgewinnen bei Goldman Sachs und JP Morgan (hier). In der Realwirtschaft ist von dem Geld nichts angekommen. Dadurch bleibt die offizielle Inflation niedrig und Blankfein konnte eine kleine Immobilie erwerben (hier).


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