Saxo-Bank erwartet Zwangsabgabe für Sparer in Europa bereits 2014

Die Ratlosigkeit der Euro-Politiker wird nach Ansicht der Saxo-Bank bereits im kommenden Jahr zur Einführung einer Zwangsabgabe auf Sparguthaben über 100.000 Euro führen. Die Politik dürfte versuchen, die flächendeckende Enteignung als Reichensteuer zu verkaufen - um keine Panik bei den Sparern auszulösen.

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Die dänische Saxo-Bank rechnet damit, dass die EU bereits im kommenden Jahr eine Zwangsabgabe für alle Sparer einführen muss. Nach Ansicht der Analysten wird es in der Euro-Zone im Jahr 2014 kein Wachstum geben. Dafür dürfte sich eine Deflation breit machen. Weil diese besonders den Finanzsektor bedroht, rechnet die Bank mit einer Panik unter den EU-Politikern. Diese haben beim jüngsten Gipfel erste Auflösungserscheinungen erkennen lassen (hier).

Die Banken-Union ist ebenfalls ein Rohrkrepierer, der, wenn überhaupt, frühestens in zehn Jahren funktionsfähig sein wird (hier). Gerade die Banken werden jedoch im kommenden Jahr mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Die Saxo-Bank erwartet daher auch zahlreiche Enteignungen (Bail-In) für Kontoinhaber.

Daher erwartet die Saxo-Bank, dass schon im kommenden Jahr alle Sparguthaben über 100.000 Euro mit einer Zwangsabgabe belegt werden. Die Abgabe wird zwischen 5 und 10 Prozent liegen.

Die Bank geht davon aus, dass die europäischen Politiker versuchen werden, den Bürgern die Abgabe als eine Art Reichensteuer zu verkaufen, um kein Unruhe aufkommen zu lassen.

Für die Saxo-Bank, die für ihre unkonventionellen und schonungslosen Analysen bekannt ist, ist das IWF-Papier mit der Idee einer Zwangsabgabe ein Indiz, dass die Umsetzung nicht mehr lange auf sich warten wird lassen (hier). Sollte sich Angela Merkel mit ihrem Plan, IWF-Chefin Christine Lagarde an die Spitze der EU-Kommission zu hieven, durchsetzen, könnte Lagarde die Gedankenspiele des IWF in die Praxis umsetzen.

Ob auch Sparguthaben unter 100.000 Euro betroffen sein werden, hat die Bank nicht ermittelt.

Für die Dänen ist Europa dann wieder bei einem kommunistischen Wirtschaftsordnung angekommen, in der das Privateigentum nicht mehr geschützt ist.

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