Air Berlin: Nun fürchten auch Aktionäre Insolvenz

Air Berlin wehrt sich gegen Vorwürfe gegen Berichtspflichten verstoßen zu haben. Die Anleger befürchten, dass die angeschlagene Airline ihre Bilanz absichtlich zurückhalte, weil eine akute Insolvenzgefahr bestehe.

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Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft hatte sich am Wochenende gegen den Vorwurf eines Aktionärsvertreters gewehrt, mit der mehrfachen Verschiebung der Bilanzvorlage gegen die Berichtspflichten verstoßen zu haben (mehr hier).

Die Fluggesellschaft verstoße nicht gegen die Publizitätspflichten: „Zudem verfügt das Unternehmen über ausreichend Liquidität und hat darüber hinaus weiteren Spielraum durch ein noch nicht in Anspruch genommenes Anteilseignerdarlehen“, widersprach der Air-Berlin-Sprecher der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) weiter.

Ein SdK-Vertreter hatte gesagt, es dränge sich der Verdacht auf, dass die angeschlagene Airline ihre Bilanz absichtlich zurückhalte, weil eine akute Insolvenzgefahr bestehe.

Die Aktien von Air Berlin rutschten am Montag um 10,3 Prozent auf 1,69 Euro ab und waren damit das Schlusslicht im SDax.

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