Ukraine: Währungsreserven schmelzen um fast 15 Prozent

Im Januar sind die Währungsreserven der Ukraine um 14,8 Prozent auf 6,42 Milliarden Dollar zurückgegangen. Die Begleichung der Gas-Rechnungen des staatlichen Öl-Riesen Naftogaz und Devisenmarkt-Interventionen belasten die Notenbank.

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Die Devisenreserven der ukrainischen Notenbank (NBU) sind im Januar um 14,8 Prozent auf 6,42 Milliarden Dollar zurückgegangen. Die liquiden Devisenreserven des Landes liegen sogar bei nur 5,4 Milliarden Dollar. Der Rest ist in Goldreserven und Sonderziehungsrechten (SZR) angelegt. Der erneute Rückgang der Devisenreserven gehe auf die staatlichen und staatlich garantierten Fremdwährungs-Schuldtitel in Höhe von 624,4 Millionen Dollar zurück, berichtet die Financial Times. Nach Angaben der NBU sind die Gold- und Devisenreserven der Ukraine im Dezember um 2,433 Milliarden Dollar auf 7,533 Milliarden Dollar zurückgegangen. Nach Berechnungen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten handelte es sich dabei um einen Rückgang von 24,413 Prozent. In den vergangenen Monaten musste die Ukraine Rechnungen des staatlichen Energie-Riesen NJSC Naftogaz begleichen. Zudem kam es zu stetigen Devisenmarkt-Interventionen, um die heimische Währung zu stützen. Ende Dezember fehlten dem ukrainischen Staatshaushalt etwa 15 Milliarden Dollar.

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