Kaum Nachfrage: Aktie von Apple-Zulieferer Dialog bricht ein

Der Apple-Zulieferer hat wegen der schleppenden Nachfrage seine Umsatzprognose gesenkt. In der Folge brach die Aktie des Halbleiter-Herstellers ein. Zuvor kündigte Apple an, die iPhone-Produktion zu kürzen.

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Die Dialog-Aktie im Fünf-Tages-Verlauf. (Grafik: <a href="http://www.ariva.de/dialog_semiconductor-aktie/chart?t=week&amp;utp=1&amp;boerse_id=6" target="_blank">ariva.de</a>)

Die Dialog-Aktie im Fünf-Tages-Verlauf. (Grafik: ariva.de)

Der Apple-Zulieferer Dialog Semiconductor hat wegen einer schleppenden Nachfrage nach Halbleitern für Mobiltelefone seine Umsatzprognosen gekappt. Für das vierte Quartal erwartet das Unternehmen nach Angaben vom Dienstag nun Erlöse zwischen 390 Millionen und 400 Millionen Dollar. Bislang war Dialog von einem Umsatz von 430 Millionen bis 460 Millionen Dollar ausgegangen. Auf das Gesamtjahr bezogen bedeute das ein Umsatzwachstum von 17 Prozent auf rund 1,35 Milliarden Dollar. Die Aktie des TecDax-Unternehmens, das für 4,6 Milliarden Dollar den US-Konkurrenten Atmel übernehmen will, sackte um 17 Prozent auf 26,50 Euro ab.

Im November kündigte Apple an, dass im laufenden Jahr rund 20 Millionen iPhones weniger verkauft werden als erwartet. Der Konzern hat daraufhin auch seine Bestellungen bei Zulieferern zurückgefahren. Analysten rechnen mit einem Ende des iPhone-Hypes.

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