Insider: Genossenschafts-Banken in Italien kurz vor Fusion

Eine Fusion der kriselnden Institute Banco Popolare und Banca Popolare di Milano steht einem Insider zufolge kurz bevor. Der Zusammenschluss würde die drittgrößte Bank Italiens entstehen lassen. Beide Institute sind angeschlagen und haben faule Kredite in Milliardenhöhe in ihren Portfolios.

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In Italien steht einem Insider zufolge die Fusion von zwei Genossenschaftsbanken kurz bevor. Die Banco Popolare und die Banca Popolare di Milano könnten an diesem oder am darauffolgenden Wochenende ihren Zusammenschluss verkünden, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person am Donnerstag laut Reuters. Voraussetzung dafür sei jedoch, dass die Europäische Zentralbank ihr Einverständnis gäbe. Bei einer Fusion entstünde die Nummer drei der italienischen Bankenbranche nach der Hypovereinsbank-Mutter Unicredit und Intesa Sanpaolo.

Spitzenmanager der beiden Institute hätten sich am Mittwoch mit Vertretern der italienischen Notenbank und der EZB getroffen, um ihre Pläne vorzustellen, sagte der Insider. Die Regierung in Rom stimmte einem Zusammenschluss bereits Ende Januar zu. Es wäre die erste Fusion in Italiens Bankensektor nach den Reformen vom vergangenen Jahr, die auf eine Konsolidierung der Branche abgezielt haben. Die italienischen Geldhäuser sitzen insgesamt auf faulen Krediten in Höhe von gut 200 Milliarden Euro, die sie in der jahrelangen Rezession im Land angehäuft haben.

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