Yen-Schwäche stützt Nikkei, Chinas Börsen im Plus

Die Börsenplätze in Asien haben die Handelswoche mit Gewinnen begonnen. In Tokio wurden die Kurssteigerungen von der jüngsten Schwäche des Yen unterstützt, während in China eine Personalentscheidung positiv von den Anlegern aufgenommen wurde.

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Der Hongkonger Hang Seng-Index in der Monatssicht. (Grafik: arvia.de)

Der Hongkonger Hang Seng-Index in der Monatssicht. (Grafik: arvia.de)

Die Börsen in Fernost sind mit Gewinnen in die Handelswoche gestartet. Während die Aktienmärkte in Tokio von der jüngsten Schwäche des Yen profitierten, sorgte in China die Entlassung des obersten Börsenaufsehers, Xiao Gang, für Optimismus bei Investoren. Der Erfinder des Stopp-Mechanismus wird durch den Verwaltungsratschef der Agricultural Bank of China und früheren Vizegouverneur der Notenbank, Liu Shiyu, ersetzt. Darüber hinaus erfreuten sich Anleger über Anzeichen, dass die chinesische Notenbank ihre Geldpolitik weiter lockern könnte.

Der 225 Werte umfassende japanische Nikkei-Index schloss am Montag mit einem Plus von 0,9 Prozent bei 16.111 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gewann 0,6 Prozent auf 1300 Zähler hinzu. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans legte 0,8 Prozent zu und baute damit die Gewinne der Vorwoche von mehr als vier Prozent aus. In Shanghai ging es mehr als zwei Prozent nach oben und an der Hongkonger Börse um mehr als 0,7 Prozent.

Über die Aufschläge in Tokio sagte Wertpapierhändler Gavin Parry von Parry International Trading: „Die heutigen Gewinne hingen definitiv mit dem Yen zusammen.“ Nachdem die japanische Landeswährung am Freitag ein Zweieinhalb-Jahres-Hoch zum Euro und ein Wochenhoch zum Dollar erreicht hatte, verlor der Yen am Montag wieder. Der Dollar wurde mit 112,91 Yen gehandelt. Davon profitierten vor allem Exportwerte. Die Aktie von Nissan Motor legte 1,4 Prozent zu und die Titel von Tokyo Electron fast 1,8 Prozent. Belastet wurde die Stimmung von einer Umfrage, nach der das verarbeitende Gewerbe unter einem deutlichen Rückgang bei den Exportbestellungen leidet. Diese schrumpften so stark wie seit drei Jahren nicht.

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