Airbus baut Helikopter-Werk in China

Airbus Helicopters in Donauwörth hat einen Auftrag über 700 Millionen Euro aus China erhalten. Hierzu baut das Unternehmen nun eine eigene Endmontage vor Ort. Los gehen soll es 2018.

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Für einen Auftrag über 100 Hubschrauber baut Airbus eigens eine Helikoperfertigung in China. In einem Gewerbepark nahe der Küstenstadt Qingdao solle die Endmontage der Fluggeräte vom Typ H135 ab dem Jahr 2018 starten, teilte der Konzern am Montag mit. Jährlich sollen dort 36 Hubschrauber produziert werden. Die Übereinkunft wurde während des Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel unterzeichnet, sor Reuters.

Der 700 Millionen Euro schwere Vertrag schließt eine vorläufige Vereinbarung aus dem vergangenen Jahr ab. Das Kundenkonsortium besteht aus dem Luftfahrtzulieferer CAS, dem Entwickler Qingdao United und CITIC Offshore Helicopter. China öffnet seinen Luftraum zögerlich für zivile Fluggeräte. Die Anbieter legen derzeit das Fundament für kommende Geschäfte nach dem Boom mit Geschäftsfliegern.

Erst Anfang des Jahres wurde bekannt, dass Airbus künftig die amerikanische Firma Uber mit Hubschraubern für On-Demand-Taxi-Dienste versorgen wird. Das sagte der Airbus-Vorstandschef Tom Enders auf einer Konferenz dem WSJ. Das Projekt soll demnach auf dem Sundance Film Festival in Utah in dieser Woche starten. Finanziellen Details der Vereinbarung wurden nicht genannt.

Auch Airbus kam die Kollaboration gelegen: Die Hubschrauber-Verkäufe gehen seit Beginn des Ölpreisverfalls stetig zurück. Ende 2015 meldete Reuters, dass Airbus seine Hubschrauber-Wartungsfirma Vector für etwa 800 Millionen Dollar verkaufen wollte. Die Zusammenarbeit mit Uber könnte dazu eine Alternative sein.

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