Politik

Erste Pleite: Griechische Stadt Acharnes stellt alle Aufgaben ein

Lesezeit: 1 min
21.09.2012 15:32
In Griechenland hat die erste Stadt ihre Tätigkeit wegen Geldmangels beendet: Der Magistrat der griechischen Stadt Acharnes sagt, man könne die Mitarbeiter nicht mehr bezahlen und müssen daher alle Dienstleistungen stoppen.
Erste Pleite: Griechische Stadt Acharnes stellt alle Aufgaben ein

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

In Griechenland nimmt die Pleite konkrete Formen an. Die Stadt Acharnes im Norden Athens hat am Donnerstag den Beschluss gefasst, sämtliche Dientsleistungen einzustellen. Grund: Die Kassen sind endgültig leer, die Gemeinde kann niemanden mehr bezahlen. Der Magistrat teilte mit, die Gemeinde bleibe auf unbestimmt Zeit geschlossen. Nur noch ein Rumpfteam arbeitet weiter. Müll wird nur noch von den Schulhöfen entsorgt.

Am Freitag sollte es zu einem Treffen des Bürgermeisters Sotiris Douros mit Vertretern des Innenministeriums von Athen kommen. Der Bürgermeister hofft auf ein Entgegenkommen der Regierung in Athen: Derzeit müsse die Gemeinde einen Kredit an Athen bedienen, der mit dem saftigen Zinssatz von 11,5 Prozent die Möglichkeiten der Gemeinde übersteigt. Rückzahlungen von 500.000 Euro pro Monat können sich die Gemeinde nicht leisten. Douros hofft, dass die Zinsen auf 5,5 Prozent gesenkt werden.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber 5 Immobilienweisheiten – oder wie Sie den Wert Ihrer Immobilie steigern können

Aufgrund der hohen Nachfrage zeigen Immobilien eine äußerst positive Wertentwicklung. Mit ein paar Maßnahmen lässt sich der Preis der...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutschland exportierte im letzten Jahr 300.000 Elektro-Pkw

Die Elektromobilität in Deutschland gewinnt an Schwung - auch dank Kaufprämie und Steuervorteilen. Die Exporte von Elektro-Pkw haben sich...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutsche Exporteure in Sorge wegen Inflation, fordern stabilen Euro

Die deutsche Exportwirtschaft blickt mit Sorge auf den deutlichen Wertverlust des Euro in diesem Jahr. Die EZB müsse ihren Leitzins...

DWN
Finanzen
Finanzen Wann beginnt der nächste Bullenmarkt beim Gold?

Trotz hohen Inflationsraten überall auf der Welt ist der Goldpreis in den letzten Wochen deutlich gefallen. Doch der nächste Bullenmarkt...

DWN
Finanzen
Finanzen Bärenmarkt voraus: Was Anleger derzeit von professionellen Tradern lernen können

Investoren und Trader betrachten Märkte aus geradezu gegensätzlichen Perspektiven, die beide Erfolg haben können. Doch in einem...

DWN
Politik
Politik Geopolitische Kehrtwende: US-Regierung nimmt Sanktionen gegen Venezuela zurück

US-Präsident Biden hat die unter Trump begonnene Druck-Kampagne gegen Venezuela abrupt beendet und eine erstaunliche Kehrtwende...

DWN
Deutschland
Deutschland Russland-Sanktionen sind für deutsche Unternehmen ein Rätsel

Deutschen Unternehmen fällt es schwer zu erkennen, welche Geschäfte unter die Russland-Sanktionen fallen, wie eine Umfrage von KPMG...

DWN
Politik
Politik Nutzen nicht ersichtlich: Afrikaner verzichten auf Corona-Impfung

Die Corona-Impfstationen in Afrika stehen leer, Millionen unbenutzter Fläschchen stapeln sich. Die Menschen haben hier andere Sorgen, vor...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Kupfer: Rezessionsgefahr trübt die Aussichten, langfristig aber enormes Potential

Der Rohstoff-Experte der DWN, Markus Grüne, analysiert den Kupfermarkt.