Politik

Poroschenko: Nemzow wollte Beweise für russische Truppen in der Ukraine vorlegen

Lesezeit: 1 min
28.02.2015 23:35
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat eine eigene Theorie zur Ermordung des russischen Oppositionspolitikers Boris Nemzow entwickelt: Nemzow sei unmittelbar davor gestanden, Beweise für russische Truppen in der Ukraine vorzulegen. Davor hätten seine Mörder Angst gehabt, sagte Poroschenko - ohne allerdings Wladimir Putin namentlich zu nennen.
Poroschenko: Nemzow wollte Beweise für russische Truppen in der Ukraine vorlegen

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Über die Frage, wer den russischen Oppositionspolitiker Boris Nemzow ermordet hatte, werden in den kommenden Tagen vermutlich noch viele Spekulationen auf den Markt kommen. Die litauische EU-Ratspräsidentschaft hat bereits verkündet, dass sie glaubt, der russische Präsident Wladimir Putin sei für den Tod Nemzows verantwortlich.

Eine eigene Variante hat der ukrainische Präsident Petro Poroschenko vorgelegt: Er sagte einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Ukrinform zufolge, dass Nemzow sterben musste, weil er geplant habe, die lang ersehnten Beweise für die Präsenz russischer Truppen in der Ukraine vorzulegen - Beweise, die die ukrainische Führung bisher noch nicht präsentiert hat. Poroschenko sagte: "Ich hatte vor einigen Wochen ein Gespräch mit ihm über die Frage, wie wir die Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine so aufbauen könnten, wie wir das wollen. Boris sagte mir, er werde die starken Beweise öffentlich machen, dass die die Armee der russischen Föderation am Krieg in der Ukraine beteiligt. Davor hatte jemand große Angst. Boris hatte keine Angst. Diejenigen, die ihn exekutiert haben, hatten Angst. Sie haben ihn ermordet."

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen Kunstmarkt: Berlin und München konkurrieren um Spitzenposition

Ein starker Mittelstand: Die deutschen Auktionshäuser kommen gut über die Corona-Pandemie hinweg, während sich das Interesse der Käufer...

DWN
Politik
Politik NRW: Wahlbeteiligung sackt deutlich ab

Die niedrige Wahlbeteiligung bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen wirft Fragen auf.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Zweitgrößter Weizen-Produzent der Welt stoppt den Export

Der zweitgrößte Weizenproduzent der Welt stellt die Ausfuhren ein - mit weitreichenden Folgewirkungen.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Neueste Daten zeigen Abkühlung der Konjunktur in China

Infolge strenger Corona-Lockdowns hat sich die wirtschaftliche Dynamik in China deutlich abgekühlt.

DWN
Finanzen
Finanzen Bärenmarkt voraus: Was Anleger derzeit von professionellen Tradern lernen können

Investoren und Trader betrachten Märkte aus geradezu gegensätzlichen Perspektiven, die beide Erfolg haben können. Doch in einem...

DWN
Deutschland
Deutschland Brüssel startet totale Kontrolle: Ab 6. Juli wird Geschwindigkeits-Überwachung in Autos Pflicht

Das Zeitalter der totalen Überwachung im Auto hat begonnen: Ab 6. Juli 2022 wird die Tempo-Überwachung ISA in allen neuen Autos zur...

DWN
Deutschland
Deutschland Windräder: Söder warnt Habeck vor Wortbruch bei Abstandsregeln

Der bayerische Ministerpräsident warnt den Wirtschaftsminister, die vereinbarten Abstandsregeln für Windräder zu kippen.

DWN
Politik
Politik Moskau nennt Nato-Beitritt Schwedens und Finnlands „schwerwiegenden Fehler“

Die russische Regierung warnt vor einem Beitritt Schwedens und Finnlands zur Nato. Die Aussagen eines Ministers haben es in sich.