Finanzen

Russland: Staatsanleihen geraten wegen Rubel-Verfall unter Druck

Lesezeit: 1 min
31.03.2015 00:12
Aufgrund des anhaltenden Ölpreis-Verfalls und der Rubel-Schwäche geraten auch die russischen Staatsanleihen unter Druck. Die Renditen der fünfjährigen Staatsanleihen sind am Montag auf 12,08 Prozent gestiegen. Die US-Investmentbank Goldman Sachs rät zum Kauf der Anleihen.
Russland: Staatsanleihen geraten wegen Rubel-Verfall unter Druck

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die Rubel-Schwäche und der fallende Öl-Preis bereiten Russland weiterhin signifikante Probleme. Auch die EU-Sanktionen tragen dazu bei, dass die russische Wirtschaft weit von den Wachstumsraten entfernt ist, die für ein Schwellenland angemessen erschienen.

„Ausschlaggebend für die Rubel-Schwäche ist, dass der Verkauf von Fremdwährungen durch die heimischen Exporteure am Ende angelangt ist. Mit den Verkäufen wollten diese ihren Steuerzahlungen nachkommen. Zusätzlich kommt der Verfall des Öl-Preises der Sorte Brent hinzu“, zitiert Bloomberg den Leiter der Investmentbank-Abteilung der OAO MDM-Bank in Moskau, Nikolai Zolotarew. Die Annäherung beim Atom-Deal zwischen den USA und dem Iran hatte die Öl-Preise am Montagweiter fallen lassen. Brent-Öl auf 55,30 Dollar pro Barrel.

Die russischen Staatsanleihen stehen deshalb unter Druck. Die Renditen der fünfjährigen Staatspapiere sind am Montag um zwölf Basispunkte auf 12,08 Prozent gestiegen. Mitte März hatte die US-Investmentbank Goldman Sachs internationalen Anlegern zum Kauf von russischen Staatsanleihen geraten. Goldman hält Russland überraschend für ein lohnendes Ziel für Investitionen. Nach Ansicht der Investmentbank sind die russischen Staatsanleihen unterbewertet.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Panorama
Panorama CO2-Speicherung: Norwegen wird europäisches Drehkreuz – Deutschland ändert seine Haltung
01.03.2024

Auf der norwegischen Insel Blomoyna entsteht Europas größtes Projekt zur CO2-Abscheidung. Auch Deutschland, als größter...

DWN
Unternehmen
Unternehmen ChatGPT-Firma OpenAI kooperiert mit Roboter-Entwickler
01.03.2024

Die Macher des Chatbots ChatGPT wollen ihre Software mit Künstlicher Intelligenz in humanoide Roboter bringen. Das befeuert auch die...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft US-Magazin Bloomberg: „Deutschlands Tage als industrielle Supermacht sind gezählt“
29.02.2024

Das führende US-Wirtschaftsmagazin Bloomberg gibt eine niederschmetternde Prognose für die Zukunft Deutschlands ab: Deutschlands Tage als...

DWN
Politik
Politik Gefährdet Kanzler Scholz unsere Sicherheit? Experten kritisieren Aussagen zu Verbündeten scharf
29.02.2024

Bundeskanzler Olaf Scholz gerät auch bei Politikprofis mehr und mehr in die Kritik. Hat er mit seinem "Nein" zur Lieferung des Systems...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Aixtron-Aktie stürzt ab: 2024 weniger Wachstum erwartet - und nun?
29.02.2024

Die Aixtron-Aktie ist im Donnerstagshandel abgestürzt, zeitweise rutschte das Papier des Chipindustrie-Ausrüsters annähernd 20 Prozent...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Nachhaltigkeitspflicht ab 2024: Wie deutsche Firmen jetzt handeln müssen!
29.02.2024

Mit der Einführung der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) der EU im Jahr 2024 müssen große Konzerne ihre Bemühungen in...

DWN
Politik
Politik EU-Kommission genehmigt Freigabe von Milliarden-Geldern für Polen
29.02.2024

Geldsegen aus Brüssel: Die polnische Regierung erhält Milliardengelder. Die EU-Kommission stimmt zu, eingefrorene Gelder in...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Inflation in Deutschland auf dem Rückzug - wovor Experten jetzt warnen
29.02.2024

Die Kaufkraft der Deutschen steigt wieder, denn die Inflation in Deutschland schwächt sich weiter ab. Nach vorläufigen Daten des...