Finanzen

Der Euro zeigt wenig Veränderung zum Vortag

Lesezeit: 1 min
25.06.2015 09:49
Der Euro pendelte am Donnerstag mit 1,1215 Dollar in Reichweite des New Yorker Schlusskurses vom Mittwoch. Die Unklarheit über eine mögliche Zinswende in den USA belastet die Gemeinschaftswährung.
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Angesichts der stockenden Griechenland-Verhandlungen kommt der Euro nur mühsam von der Stelle: Die Gemeinschaftswährung pendelte am Donnerstag mit 1,1215 Dollar in Reichweite des New Yorker Schlusskurses vom Mittwoch. Ausgebremst wurde der Euro auch durch die Unklarheit über den Zeitpunkt der geplanten Zinserhöhung in den USA.

Die Gespräche zwischen Griechenland und den internationalen Geldgebern waren in der Nacht ohne einen Durchbruch beendet und auf den Morgen vertagt worden. Über Ergebnisse wurde offiziell nichts bekannt.

Wie es um die US-Wirtschaft bestellt ist, dürfte sich am Nachmittag zeigen, wenn unter anderem die Daten zum Konsum und die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe anstehen. Konjunkturdaten aus den USA stehen derzeit im Fokus vieler Investoren, da sie sich davon Hinweise auf den Zeitpunkt der Zinswende erhoffen. Nach Einschätzung der Commerzbank-Analysten können den Dollar derzeit nur zwei Dinge noch nachhaltig bewegen: „Die US-Daten enttäuschen derart, dass der Markt gar keine Zinserhöhung mehr in diesem Jahr erwartet. Oder die Daten sind so gut, dass er mehr als eine erwartet.“


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Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

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