Technologie

Salat per Knopfdruck: Japan baut weltweit erste Roboterfarm

Lesezeit: 1 min
13.10.2015 12:26
Eine japanische Firma treibt die erste vollautomatische Roboter-Farm voran. Von der Aussaat über die Aufzucht bis zur Logistik soll am Ende alles per Knopfdruck funktionieren.
Salat per Knopfdruck: Japan baut weltweit erste Roboterfarm
Jeden Tag soll die Fabrik rund 30.000 Salatköpfe produzieren. (Screenshot)

Benachrichtigung über neue Artikel:  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Eine japanische Firma hat angekündigt, 2017 die erste Roboter-Farm zu eröffnen. Baubeginn ist im kommenden Jahr. Auf der gesamten Indoor-Anlage sollen von der Aussaat über die Aufzucht und die Vertriebslogistik am Ende keinerlei Menschen mehr zum Einsatz kommen.  Die Produktion von täglich 30.000 Salatköpfe soll voll autonom funktionieren, berichtet das Wall Street Journal.

Noch ist die Firma namens Spread allerdings nicht ganz so weit: Ein Aussaat-Roboter ist noch in der Entwicklung, ebenso braucht es derzeit ein menschliches Auge um zu prüfen, ob die Saat tatsächlich keimt. Allerdings sei man zuversichtlich, dass bis zum Baubeginn 2016 die Erkennungssoftware so weit sei, auch diesen Schritt maschinell zu übernehmen. Damit wäre die Landwirtschaft mit der Logistik eine der ersten Branchen, die vollautomatisch funktioniert.

Bereits heute ist die Branche hoch technologisiert. High-Tech-Traktoren und Anbau-Software überwachen längst die optimalen Reife-Bedingungen auf den Feldern und berechnen die Zeiten für Ernte und Aussaat. Entsprechend haben auch in Japan bereits mehrere Technologie-Unternehmen damit begonnen, die Landwirtschaft und den Gemüseanbau als neue Geschäftsfelder für sich zu entdecken.

Die Firma Spread, die die Roboter-Farm entwickelt, hat bereits sieben Jahre Erfahrung in der industriellen Salatproduktion und verkauft Indoor-Farm Salate bereits in tausenden japanischen Geschäften. Das Unternehmen hofft, durch die Vollautomatisierung Kosten zu sparen, so dass der Salat am Ende günstiger ist als der konventionell hergestellte. Der Geschmack bleibe dabei gleich, so die Firma.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..



DWN
Deutschland
Deutschland Bürgermeister in Bayern trotz Impfung infiziert – er bekam AstraZeneca

In Bayern wurde ein Bürgermeister mit dem AstraZeneca-Impfstoff geimpft. Trotzdem infizierte er sich mit dem Corona-Virus.

DWN
Unternehmen
Unternehmen EZB-Chefin Lagarde mit wichtigen Versprechen an den deutschen Mittelstand

Angesichts der Corona-Krise hat EZB-Chefin Christine Lagarde dem deutschen Mittelstand versprochen, dass die Währungshüter den...

DWN
Politik
Politik Spahn schlägt zurück: Er will Namen aller Beteiligten an Masken-Deals öffentlich nennen

In den vergangenen Tagen hatten sich Konzern-Chefs, Bundestagsabgeordnete, Medien und sogar Fraktionskollegen auf Spahn wegen seines...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin schwächelt: Ende des Bullenmarkts oder Chance zum Einstieg?

Seit seinem Rekordhoch am 21. Februar befindet sich Bitcoin in einer Phase der Schwäche. Doch Analysten erwarten weitere Rekorde, sobald...

DWN
Finanzen
Finanzen Die lange Zutatenliste für den Inflations-Cocktail 2021

Mehrere Faktoren stehen bereit, um die Geldentwertung im laufenden Jahr anzufachen.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Die neue Völkerwanderung: Amerikaner verlassen in Scharen die Großstädte, um aufs Land zu ziehen

In den USA findet seit einiger Zeit eine starke Binnenwanderung statt. Viele Bürger verlassen die Städte, um in ländlichere Regionen zu...

DWN
Politik
Politik Putin und Assad machen türkisch-kontrollierten Schwarzmarkt in Nordsyrien dem Erdboden gleich

Russland und Syrien haben am Freitag einen Markt und eine Raffinerie in Brand geschossen, an denen geraubtes syrisches Erdöl gehandelt und...

DWN
Politik
Politik Biden entsendet Langstrecken-Bomber in den Nahen Osten

US-Präsident Joe Biden hat eine Mission mit Langstrecken-Bombern in den Nahen Osten angeordnet.