Finanzen

Schweizer Banken befürchten Wirtschaftsprobleme wegen SVP-Sieg

Lesezeit: 1 min
21.10.2015 17:33
Die Schweizerische Bankiervereinigung befürchtet, dass der Wahlsieg der SVP zu Einschränkungen in der „wirtschaftsfreundlichen“ Einwanderungspolitik führen wird. Doch die Schweiz sei auf die „besten Fachkräfte“ angewiesen, so der Chef der Vereinigung, Patrick Odier.
Schweizer Banken befürchten Wirtschaftsprobleme wegen SVP-Sieg

Mehr zum Thema:  
Banken >
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Banken  

Die Schweizerische Bankiervereinigung (SBVg) ist der Ansicht, dass der Sieg der SVP grundsätzlich schlecht für die Wirtschaftspolitik der Alpenrepublik sei. Denn die SVP sei gegen eine „wirtschaftsfreundliche“ Einwanderungspolitik.

„Mir ist klar, dass das Volk sich vorletzten Februar klar für eine kontrollierte Einwanderung ausgesprochen hat. Doch für die Banken, wie auch andere Branchen der hiesigen Wirtschaft, ist es wichtig, dass wir Zugang zu den besten Fachkräften haben und den Zugang zu den Märkten im Ausland“, zitiert die Handelszeitung SBVg-Präsident Patrick Odier.

Nur so könne das Wachstum in der Schweiz erhalten werden. Die SVP hatte am vergangenen Wochenende mit einem Stimmenanteil von nun 29,5 Prozent 65 der 200 Sitze im Nationalrat, der großen Kammer des Parlaments gewonnen. Noch nie seit dem ersten Weltkrieg hat eine einzelne Partei so gut abgeschnitten. Die rechtsliberale wirtschaftsnahe FDP gewann drei weitere Mandate und ist nun mit 33 Abgeordneten im Nationalrat vertreten.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  
Banken >

DWN
Politik
Politik Geldpolitik der EZB mitverantwortlich für Rechtsruck in Italien

Das neue Instrument der Europäischen Zentralbank TPI setzt gefährliche Anreize. Es verschafft euro-kritischen Parteien einen klaren...

DWN
Politik
Politik EU-Abgeordneter dankt USA für Zerstörung von Nord-Stream-Pipelines

Der polnische EU-Abgeordnete Radek Sikorski hat den USA öffentlich gedankt, die angeblich für die Anschläge auf die...

DWN
Deutschland
Deutschland Mehr als 20 Prozent der deutschen Auto-Unternehmen planen Verlagerung ins Ausland

Laut dem Verband der Automobilindustrie plant mehr als jedes fünfte deutsche Unternehmen in dem entscheidenden Sektor eine...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Deutsche Handelsflotte: Schiffe sitzen immer noch in der Ukraine fest

Mit Kriegsbeginn in der Ukraine sind Schiffe der deutschen Handelsflotte nicht mehr aus der Ukraine rausgekommen. Jetzt, sieben Monate...

DWN
Panorama
Panorama Schach-Weltmeister Carlsen wirft US-Spieler Betrug vor

Nach wochenlangen Andeutungen beschuldigt Weltmeister Magnus Carlson aus Norwegen den aufstrebenden US-Großmeister Hans Niemann nun ganz...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft LNG-Boom: Europa kauft Schwellenländern das Gas weg

Deutschland und andere Staaten Europas überbieten die Schwellenländer auf dem LNG-Markt. Flüssiggas ist so teuer, dass ärmere Länder...

DWN
Politik
Politik Polens Regierungschef: Nord-Stream-Lecks sind Sabotageakt

An den Ostseepipelines Nord Stream 1 und 2 sind mittlerweile drei Lecks ausgemacht worden. Es mehren sich die Zweifel an einem Unfall....

DWN
Finanzen
Finanzen Neue Warnung, dass Private Equity zu einem „Schneeballsystem“ werden könnte

Dänischer Pensionsfondschef sagt, die Tendenz von Private-Equity-Gruppen, Unternehmen an sich selbst zu verkaufen, ist „kein gutes...