Finanzen

Aktie der Credit Suisse fällt auf 25-Jahres-Tief

Lesezeit: 1 min
11.02.2016 11:58
Der Aktienkurs der Schweizer Großbank Credit Suisse fiel am Donnerstag so tief wie seit 25 Jahren nicht mehr. Die Titel sackten an der Börse in Zürich um mehr als acht Prozent ab. Verkaufswellen wurden insbesondere aus London gemeldet.
Aktie der Credit Suisse fällt auf 25-Jahres-Tief

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Der anhaltende Verkaufsdruck bei Finanzwerten hat die Aktien der Credit Suisse auf den tiefsten Stand seit Januar 1991 fallen lassen. Die Titel der zweitgrößten Schweizer Bank sackten am Donnerstag in einem sehr schwachen Markt um 8,7 Prozent auf 12,27 Franken ab, wie Reuters meldet. Nach europaweiten Verlusten von Bankaktien büßte der europäische Branchenindex zudem 5,7 Prozent ein. Die Aktien von Konkurrenten der Credit Suisse wie die der Deutschen Bank sackten um knapp sieben Prozent ab. Die Aktie der UBS verlor fünf Prozent an Wert.

Händler sprachen von großem Verkaufsdruck aus London. Der kräftige Anstieg der Kreditausfallversicherungen (CDS) habe die Anleger massiv verunsichert. Die Absicherung eines zehn Millionen Euro schweren Pakets an Verbindlichkeiten der Credit Suisse gegen Zahlungsausfall kostete knapp 170.000 Euro. Anfang Februar waren es weniger als 100.000 Euro. Die Titel der Credit Suisse stehen seit Veröffentlichung des Jahresberichts in der vergangenen Woche unter Druck.


Mehr zum Thema:  

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

DWN
Politik
Politik Reservisten-Präsident und Militärexperte Patrick Sensburg: „Die Ukraine braucht Langstreckenwaffen“
23.06.2024

Seit Ende Mai ist es der Ukraine erlaubt, mit westlichen Waffen Ziele in Russland zu beschießen. Im DWN-Interview erklärt Patrick...

DWN
Finanzen
Finanzen Sterben der Bankfilialen: Ein stiller Vorbote für das Ende des Bargelds?
23.06.2024

In Deutschland schrumpft das Netz der Bankfilialen dramatisch. Diese Entwicklung wirft nicht nur Fragen zur Zukunft des Bargelds auf,...

DWN
Immobilien
Immobilien Berlin wächst: Neue Hochhäuser am Gleisdreieck erweitern City am Potsdamer Platz
23.06.2024

Über Jahrzehnte lag das Gleisdreieck im städtischen Niemandsland von West-Berlin. Mit dem Fall der Mauer und der Bebauung des...

DWN
Technologie
Technologie Der Europäische Erdgasmarkt bleibt volatil – auch wegen neuer Abhängigkeiten
23.06.2024

Europa hat sich von Russlands Energiemonopol gelöst und Versorgungsalternativen gefunden. Auch deshalb bleibt die heimische Gasversorgung...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Energiewende: Deutsche Wirtschaft durch Regularien und Bürokratie ausgebremst
23.06.2024

Bürokratie und ständig wechselnde Regularien erschweren deutschen Unternehmern die Energiewende im eigenen Betrieb – insbesondere die...

DWN
Politik
Politik Israel und Hisbollah: Ein größerer Krieg und seine möglichen Konsequenzen
23.06.2024

Der letzte große Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah liegt mittlerweile 18 Jahre zurück. Doch die aktuellen Grenzscharmützel, die...

DWN
Politik
Politik Appell an Scholz: Gewerkschaften und Sozialverbände fordern Milliardeninvestitionen
23.06.2024

Wohlfahrts- und Sozialverbände, die Gewerkschaft Verdi und das Kampagnennetzwerk Campact fordern den Bund zu Milliardeninvestitionen in...

DWN
Technologie
Technologie Fünf Jahre E-Scooter in Deutschland - Eine Bilanz
23.06.2024

E-Scooter sind für kurze Strecken gedacht. Doch häufig werden die elektrischen Tretroller auch auf Geh- und Radwegen abgestellt - oder in...