Finanzen

Konsum-Klima in Frankreich bricht überraschend ein

Lesezeit: 1 min
24.02.2016 12:44
Das Konsumklima in Frankreich ist überraschend eingebrochen. Insbesondere die Aussichten für den eigenen Lebensstandard schätzen die Franzosen mittlerweile deutlich pessimistischer ein.
Konsum-Klima in Frankreich bricht überraschend ein

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die Kauflaune der Franzosen hat sich im Februar überraschend eingetrübt. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen fiel von 97 auf 95 Punkte, wie das Statistikamt Insee am Mittwoch zu seiner monatlichen Umfrage mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem unveränderten Wert gerechnet. Das Barometer liegt damit weiter unter seinem langjährigen Durchschnittswert von 100 Punkten. Die Sorgen vor Arbeitslosigkeit seien gestiegen, erklärte Insee. Auch die Aussichten für den eigenen Lebensstandard würden pessimistischer bewertet als zuletzt.

Die nach Deutschland zweitgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone hatte zuletzt etwas Schwung eingebüßt. Sie wuchs im vierten Quartal nur noch um 0,2 Prozent. Für 2015 insgesamt reichte es zu 1,1 Prozent, die Industriestaaten-Organisation OECD sagt für dieses Jahr 1,2 Prozent voraus.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Digitaler Euro: EZB versucht, Banken zu beschwichtigen
21.02.2024

Der Bankensektor sieht im digitalen Euro eine Gefahr für sein Geschäftsmodell. Die EZB versucht diese Sorgen mit Gegenargumenten zu...

DWN
Politik
Politik Europa ist anfällig für "Teile-und-Herrsche-Strategie" der Großmächte
21.02.2024

Werden Deutschland und die EU Opfer einer zunehmenden Rivalität zwischen den USA und China? Geraten sie zwischen die Fronten? Und wie kann...

DWN
Politik
Politik Debatten um Effektivität: EU setzt auf neue Finanz-Sanktionen gegen Russland
21.02.2024

Kurz vor dem zweiten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine hat die Europäische Union ihr 13. Sanktionspaket gegen Russland...

DWN
Immobilien
Immobilien Raumgreifend: Der Bundestag dehnt sich weiter aus und wird immer teurer
21.02.2024

Das Bundesamt für Raumordnung und Bauwesen (BBR) hat den Architektenwettbewerb im sogenannten Luisenblock-Ost im Hauptstadt-Viertel...

DWN
Politik
Politik Zickenalarm: Richtungsstreit im Rat der Wirtschaftsweisen
21.02.2024

Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm soll aus dem Rat der Wirtschaftsweisen geschasst werden. Hintergrund ist ein vermeintlicher...

DWN
Immobilien
Immobilien 600.000 zu wenig: Der Wohungsnotstand spitzt sich zu
21.02.2024

Der Wohnungs-Notstand in Deutschland hat einen neuen Höchstwert erreicht. Die hohen Zinsen sind der Hauptfaktor, aber es hapert an vielen...

DWN
Technologie
Technologie KI und Hightech: Ist die Bundeswehr für die Zukunft gerüstet?
20.02.2024

Die Kriege der Zukunft (und der Gegenwart) werden auch auf dem technologischen Schlachtfeld entschieden. In Deutschland wird an...

DWN
Unternehmen
Unternehmen DB Cargo: Güterverkehr soll auf die Schiene - trotz mieser Zahlen
20.02.2024

Der Güterverkehr soll auf die Schiene verlagert werden. Das ist das Ziel der Politik. Doch DB Cargo macht Probleme, das Unternehmen...