Politik

US-Vorwahlen: Rückenwind für Trump, Dämpfer für Clinton

Lesezeit: 1 min
09.03.2016 09:51
Donald Trump konnte bei den am Dienstag abgehaltenen Vorwahlen seine Position als Favorit der Republikaner stärken. Eine überraschende Niederlage musste hingegen Hillary Clinton gegen ihren Herausforderer Bernie Sanders hinnehmen. Dem republikanischen Establishment bleiben nun kaum noch Möglichkeiten, Trump als Präsidentschafts-Kandidat der Republikaner zu verhindern.
US-Vorwahlen: Rückenwind für Trump, Dämpfer für Clinton

Mehr zum Thema:  
USA >
Benachrichtigung über neue Artikel:  
USA  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Bei den Vorwahlen für die US-Präsidentschaftskandidatur hat Donald Trump seinen Vorsprung bei den Republikanern ausgebaut. Ex-Außenministerin Hillary Clinton musste dagegen bei den Demokraten einen Rückschlag hinnehmen. Trump siegte am Dienstag in Michigan und Mississippi. Der texanische Senator Ted Cruz gewann in Idaho und festigte damit seine Position als stärkster Rivale Trumps.

Bei den Demokraten erlitt Clinton einen überraschenden Dämpfer. Sie siegte zwar in Mississippi, im bevölkerungsreicheren Bundesstaat Michigan unterlag sie aber trotz Führung in den Umfragen ihrem Rivalen Bernie Sanders. Dies dürfte dem selbst ernannten Sozialisten neuen Schwung für den parteiinternen Zweikampf verleihen, in dem der Senator aus Vermont zuletzt ins Hintertreffen geraten war.

Trump und Clinton hatten vor einer Woche bei dem sogenannten „Super Tuesday“ die meisten Siege eingefahren und damit ihre Rollen als Favoriten auf die Kandidatur für die Wahl des Nachfolgers von Präsident Barack Obama am 8. November gestärkt. Vor allem mit seinem deutlichen Sieg in Michigan konnte Trump diese Position nun ausbauen. Dementsprechend selbstbewusst und siegessicher präsentierte er sich nach den Wahlen. Das Establishment der Partei solle den Widerstand gegen seine Nominierung für die Präsidentenwahl aufgeben und die Kräfte zum Kampf gegen die Demokraten bündeln.

Der Senator aus Florida, Marco Rubio, konnte als Hoffnungsträger des republikanischen Establishments bei den Vorwahlen erneut kaum punkten. Das Ergebnis der republikanischen Vorwahl in Hawaii stand noch aus. Eine Vorentscheidung wird in der kommenden Woche erwartet. Denn die Vorwahlen am 15. März gelten als letzte gute Möglichkeit des republikanischen Establishments, eine Nominierung von Trump doch noch zu verhindern. An diesem Tag stimmen fünf Bundesstaaten ab, darunter einige besonders bevölkerungsreiche wie Florida (20 Millionen Einwohner), Illinois (13 Millionen) und Ohio (etwa zwölf Millionen).

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  
USA >

DWN
Deutschland
Deutschland Brandbrief an Merkel: Deutschland spielt mit dem Verlust seiner mittelständischen Basis

Vertreter des Mittelstands warnen in einem Brandbrief an Bundeskanzlerin Merkel vor einer mutwilligen Zerstörung der wirtschaftlichen...

DWN
Politik
Politik 2021: Jahr der Wahlen - oder der Wählertäuschungen?

2021 ist das Jahr der großen Wahlen. Doch eigentlich ist es egal, für wen sich die Wähler entscheiden, schreibt DWN-Gastautor Henrik...

DWN
Deutschland
Deutschland Flugsicherung läuft gegen geplante Abtretung von Teilen des deutschen Luftraums Sturm

Die Deutsche Flugsicherung sowie die Gewerkschaft der Flugsicherung laufen gegen Pläne der Beratungsgesellschaft Deloitte Sturm.

DWN
Politik
Politik Jens Spahn: Ein Mann und seine Abenteuer

Die bisherige Karriere von Deutschlands Gesundheitsminister Jens Spahn ist aufregend verlaufen. Die DWN zeichnen die wichtigsten Stationen...

DWN
Politik
Politik Corona-Überraschung: Funktionär der Kommunistischen Partei China ist Mitglied der Leopoldina

Ein Top-Mitglied der Kommunistischen Partei Chinas ist seit Juli 2020 auch Mitglied der Leopoldina, die die Bundesregierung in der...

DWN
Finanzen
Finanzen Höhere Inflation im Anmarsch - ein gutes Omen für Gold

Während viele andere Geldanlagen zuletzt starke Gewinne verzeichneten, zeigte Gold eine auffällige Schwäche. Doch dies dürfte sich nun...

DWN
Politik
Politik Russen glauben mehrheitlich, das Corona-Virus sei eine von Menschen geschaffene Biowaffe

Eine repräsentative Umfrage hat ergeben, dass zwei Drittel der Russen glauben, das Virus sei eine Biowaffe, und zwei Drittel sich nicht...

DWN
Finanzen
Finanzen Bremer Greensill-Bank in Schieflage, Bafin schickt Sonderbeauftragten

Die Bremer Greensill-Bank ist in Turbulenzen geraten. Das Geldhaus gehört zu einem britisch-australischen Konzern, der seinerseits derzeit...