Politik

Israelische Arbeitspartei: Saudi-König finanzierte Wahlkampf von Netanjahu

Lesezeit: 1 min
11.05.2016 00:05
Die israelische Arbeitspartei enthüllt, dass der saudische König Salman den Wahlkampf von Israels Premier Benjamin Netanjahu mit 80 Millionen Dollar finanziert haben soll. Das Geld soll über eine Offshore-Firma gezahlt worden sein.
Israelische Arbeitspartei: Saudi-König finanzierte Wahlkampf von Netanjahu

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Isaac Herzog, Mitglied der Knesset und Vorsitzender der israelischen Arbeitspartei , sagt, dass Saudi-König Salman bin Abdulaziz die Wahlkampagne des israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu finanziert hat.

„Im März 2015 hat König Salman achtzig Millionen Dollar hinterlegt, um Netanjahus Wahlkampf über eine syrisch-spanische Person namens Mohamed Eyad Kayali zu unterstützen. Das Geld wurde auf ein Firmenkonto auf den British Virgin Islands eingezahlt, das auf den Namen Teddy Sagi läuft. Sagi is ein israelischer Millionär und Geschäftsmann. Er leitete das Geld in den Kampagnen-Fonds des israelischen Premier Benjamin Netanjahu weiter“, zitiert The Middle East Observer Herzog.

Der israelische Parlamentarier bezieht sich bei seinem Vorwurf auf Enthüllungen der Panama Papers. Aus den Dokumenten geht hervor, dass es sich bei Sagis Firma auf den British Virgin Islands um Longway Trading Limited handelt. Sagi ist Alleinbegünstigter von Longway Trading Limited und kontrolliert sie über The Good Vision Trust, berichtet Jewish Business News.

*** Bestellen Sie den täglichen Newsletter der Deutschen Wirtschafts Nachrichten: Die wichtigsten aktuellen News und die exklusiven Stories bereits am frühen Morgen. Verschaffen Sie sich einen Informations-Vorsprung. Anmeldung zum Gratis-Newsletter hier. ***


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik 75 Jahre Europarat: Ein Jubiläum in turbulenten Zeiten
19.05.2024

Der einst stolze Europarat feiert sein 75-jähriges Bestehen, doch das Jubiläum findet inmitten von Krisen und Unsicherheit statt,...

DWN
Finanzen
Finanzen P2P-Kredite als alternative Geldanlage: Chancen und Risiken
19.05.2024

P2P-Kredite sind eine aufstrebende Anlageklasse, die Privatpersonen ermöglicht, direkt in den Kreditbedarf anderer Privatpersonen zu...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Vom Erfolg zur Krise: Wie Adidas seine Dominanz im Sportmarkt verlor
19.05.2024

Adidas, einst ein Riese im Sportmarkt, kämpft nach katastrophalen Kooperationen und einem Börsenabsturz gegen den Aufstieg von Nike. Mit...

DWN
Finanzen
Finanzen Kreditanstalt für Wiederaufbau in der Kritik, nutzt Potenzial unzureichend
19.05.2024

Eine neue Studie der Stiftung Klimaneutralität zieht eine kritische Bilanz zur Rolle der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Demnach...

DWN
Politik
Politik Scholz verspricht Hilfe - Überschwemmungen im Saarland zeigen Naturgewalt
19.05.2024

Bundeskanzler Olaf Scholz besuchte Kleinblittersdorf im Saarland, um nach den heftigen Regenfällen und Überschwemmungen Hilfe zu...

DWN
Politik
Politik Putin fördert intensivere Geschäftspartnerschaften mit China
18.05.2024

Putin hat während seines Staatsbesuchs in China eine Stärkung der wirtschaftlichen Kooperation betont und die Sanktionen des Westens...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Überraschende Wende: China nicht mehr Deutschlands Top-Handelspartner
18.05.2024

Für eine beträchtliche Zeit war die Volksrepublik Deutschland der primäre Handelspartner. Jetzt besteht die Möglichkeit, dass China...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Nike schnappt Adidas die Nationalmannschaft weg: Der DFB kennt keine Gnade
18.05.2024

Über 70 Jahre waren sie eine Einheit – die deutsche Nationalmannschaft in ihren Adidas-Trikots und ihren Schuhen mit den drei Streifen....