Politik

Federal Reserve: US-Banken auf extreme Krise vorbereitet

Lesezeit: 1 min
24.06.2016 00:24
Die US-Notenbank gibt an, dass die amerikanischen Banken einen neuen Stresstest bestanden hätten. Sie seien für extreme Krisen-Situationen gerüstet. Trotzdem stellen die G7-Zentralbanken dem Finanzsektor bereits massiv Hilfen zur Verfügung.
Federal Reserve: US-Banken auf extreme Krise vorbereitet

Die erste Stresstest-Runde von 33 US-Banken ist nach Angaben der Notenbank Federal Reserve erfolgreich verlaufen. Alle Institute seien für extreme Krisenfälle gerüstet, teilte die Fed am Donnerstag mit. Ihre Kapitalpolster reichten aus, um auch mit großen Schwierigkeiten in der Wirtschaft oder an den Märkten fertig zu werden. Im schlimmsten Fall würden die großen Geldhäuser über einen Zeitraum von neun Quartalen Kreditausfälle von insgesamt 385 Milliarden Dollar zu verkraften haben, blieben aber dennoch mit ihrer Eigenkapitalquote im grünen Bereich. Die erste Test-Runde hat weniger Aussagekraft als die folgende, deren Ergebnisse am kommenden Mittwoch erwartet werden.

Die Zentralbanken der G7-Staaten haben nach Angaben der Gruppe Schritte eingeleitet, um eine angemessene Liquidität zu gewährleisten und das Funktionieren der Märkte zu unterstützen. Die G7 gingen weiter davon aus, dass die britische Wirtschaft und der Finanzsektor widerstandsfähig blieben.

IWF-Chefin Christine Lagarde fordert die Verantwortlichen in Großbritannien und Europa auf, bei der Gestaltung der neuen Wirtschaftsbeziehungen zwischen dem Königreich und der EU nach dem Brexit auf einen sanften Übergang hinzuarbeiten. Sie befürworte die Maßnahmen der Bank of England und der EZB, das Bankensystem mit ausreichend Liquidität zu versorgen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Das WEF als Selbstbedienungsladen: Die Nebengeschäfte des Klaus Schwab

DWN-Kolumnist Ernst Wolff zeigt auf: Der Chef des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, ist ein umtriebiger Geschäftsmann.

DWN
Deutschland
Deutschland KREISS PRANGERT AN: Mehr als 400 Milliarden Euro wandern in die falschen Taschen

DWN-Autor Christian Kreiss stellt höhere Steuern und Enteignungen zur Diskussion.

DWN
Finanzen
Finanzen Was können wir vom Schweizer Rentensystem lernen?

Für die deutsche Altersvorsorge sieht es düster aus. Das belegen Statistiken mittlerweile zu hunderten. Vielleicht hilft ein Blick zu...

DWN
Politik
Politik Mythos Europa: Was bleibt außer Überwachung, Bürokratie und dem digitalen Euro?

Prof. Dr. Werner Thiede setzt sich kritisch mit der Vorstellung auseinander, dass ein geeintes Europa die Lösung für alle Probleme sein...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Gefährdet der Ukraine-Krieg die Neue Seidenstraße?

Um sein gigantisches Projekt umzusetzen, ist für China eines ganz besonders wichtig: Frieden. Doch in der Ukraine tobt der Krieg. Wie wird...

DWN
Technologie
Technologie Künstliche Intelligenz soll Senioren schützen

Zwei Unternehmen wollen die Digitalisierung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Pflegeeinrichtungen vorantreiben.

DWN
Finanzen
Finanzen Zinswende der EZB trifft Deutschland besonders hart

Durch die EZB-Zinswende müssen die Euro-Staaten künftig wieder höhere Zinsen zahlen. Besonders hart trifft dies jene Staaten, die...