Microsoft ernennt Nadella zum neuen Chef

 

Mehr zum Thema.

Benachrichtigung über neue Artikel:  
 
Lesezeit: 1 min
04.02.2014 17:51
Microsoft hat einen Nachfolger für Steve Ballmer gefunden. Neuer Chef wird Satya Nadella, der bereits seit 22 Jahren für das Unternehmen tätig ist. Er soll den Konzern im Smartphone-Geschäft reformieren.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Microsoft entscheidet sich nach monatelanger Chefsuche für eine interne Lösung. Mit Satya Nadella wird ein bislang weitgehend unbekannter Manager Nachfolger von Steve Ballmer als Chef des weltgrößten Software-Herstellers. Ballmer hatte bereits im Sommer seinen Rückzug innerhalb von zwölf Monaten angekündigt. Der 46-jährige Nadella leitete das zukunftsträchtige „Cloud Computing“, die Auslagerung von Daten und Software-Programmen ins Internet.

Die Suche nach einem Nachfolger hatte sich schwierig gestaltet. Zuletzt war beispielsweise der Ford -Chef Alan Mulally abgesprungen. Leer geht nun der frühere Nokia -Chef Stephen Elop aus, der lange als einer der aussichtsreichsten Kandidaten galt.

Ballmer, der seit rund 13 Jahren an der Microsoft-Spitze steht, bleibt dem Unternehmen treu und bekleidet weiterhin einen Direktoriumsposten. Eine aktivere Rolle nimmt künftig wieder Firmengründer Bill Gates ein. Er wird Technologie-Berater. Seinen Chairman-Posten erhält aber John Thompson, der den mit der Chefsuche betrauten vierköpfigen Ausschuss leitete.

Nadella arbeitet seit 22 Jahren für die vor 39 Jahren gegründete Silicon-Valley-Firma. Er steht nun vor großen Aufgaben. Microsoft ist zwar weiterhin mit seinem Betriebssystem Windows sehr erfolgreich, allerdings nur auf herkömmlichen Computern. Im boomenden Geschäft mit Tablets und Smartphones spielen die Amerikaner hingegen keine Rolle, ganz im Gegensatz zu Apple und Google mit dem Handysystem Android. Anleger und Investoren setzen nun darauf, dass unter Nadella in diesem Bereich die Trendwende eingeleitet wird

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen Elektromobilität: In jedem Wandel stecken Chancen

Emissionen verringern, Kosten sparen und Imagegewinne erzielen – die Gründe für Unternehmen, in der Flotte auf Fahrzeuge mit...

DWN
Politik
Politik Poseidons verdrecktes Paradies: Die Tragik eines rechtsfreien Raums

Diese Woche befasst sich Ronald Barazon mit der Verschmutzung der Weltmeere. Ein eindrucksvoller Essay: Tiefgehende Analyse und flammende...

DWN
Politik
Politik Immer noch unangreifbar, aber nicht mehr Zentrum der Welt: Die USA werden ihr Imperium aufgeben müssen

In Folge vier der großen geopolitischen DWN-Serie analysiert Moritz Enders, wie die geografische Lage der USA ihre Außen-, Sicherheits-...

DWN
Finanzen
Finanzen Größte Krise seit hundert Jahren: Jetzt hilft nur noch ein radikaler Schuldenschnitt

Weder unser Geld noch unsere Forderungen sind noch durch reale Wirtschaftsleistungen gedeckt - ein Nährboden für gesellschaftliche...

DWN
Politik
Politik Ein Licht im Osten, Teil zwei: Putin wird ein Weißrussland ohne Lukaschenko akzeptieren

Lukaschenko läuft die Zeit davon: Das sagt der ehemalige polnische Ministerpräsident und EU-Ratspräsident, Donald Tusk, im zweiten Teil...

DWN
Finanzen
Finanzen Nach Verzweiflungs-Tat: Türkische Zentralbank auf Konfliktkurs mit Erdogan

Die Zentralbank hat die Leitzinsen deutlich angehoben und damit gegen den Willen von Präsident Erdogan gehandelt.

DWN
Technologie
Technologie Vollständig transparente Sonnenkollektoren revolutionieren die Solar-Technologie

Mit einer neuen Technologie ist es möglich, Fenster an Gebäuden anzubringen, die gleichzeitig als Sonnenkollektoren genutzt werden, um...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Nach dem Brexit: Entsteht ein neuer Handelsraum zwischen Lissabon und Wladiwostok?

Ein verstärkter Handel mit den Ländern der Eurasischen Wirtschaftsunion könnte den Brexit für Deutschland und Europa wirtschaftlich...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Finanzelite profitiert von angeblichem Enthüllungsbericht: Frontalangriff auf die Deutsche Bank

Das Medienportal "Buzzfeed" behauptet, bisher unbekannte Verfehlungen der Deutschen Bank aufgedeckt zu haben. DWN-Kolumnist Ernst Wolff...

DWN
Politik
Politik Polen und die USA, 1. Teil: Vereint gegen Deutschland und Russland

Polen begegnet Deutschland und Russland traditionell mit Argwohn. Warschau ist längt nach Washington ausgeschwenkt, um bald eine...

DWN
Finanzen
Finanzen Coronas Erbe: Schulden, Schulden und noch mehr Schulden

Seit Jahren steigen die Schulden weltweit deutlich an. Seit Jahresbeginn sind nun alle Dämme gebrochen. Die EU hat derweil Eurobonds durch...

DWN
Finanzen
Finanzen Japans aggressive Geldpolitik ist gescheitert: Werden EZB und EU daraus lernen?

Japans Ministerpräsident Shinzo Abe ist zurückgetreten, weil er mit seiner Wirtschaftspolitik gescheitert ist. EZB und EU können aus den...

DWN
Politik
Politik USA wütend: Vatikan will an Geheimabkommen mit China festhalten

Der Vatikan will an einem Geheimabkommen mit China festhalten. Doch die USA fordern vom Papst, dass dieser das Abkommen auslaufen lässt....

DWN
Deutschland
Deutschland „Photovoltaik-Sozialismus“: Ausbau der Erneuerbaren Energien geht am Verbraucher vorbei

Ein Änderungsantrag zum EEG-Gesetzt verspricht Großes für die Zukunft, macht die Eigenversorgung mit Solarstrom aber unattraktiv. Aus...

DWN
Politik
Politik Bundesregierung plant Pflicht zu CO2-freiem Kerosin im Flugverkehr

Die Bundesregierung treibt den Klimakampf schneller voran, als von der EU vorgegeben. Einem Gesetzentwurf zufolge sollen bis 2030...

celtra_fin_Interscroller